29.09.2011, 09:35 Uhr
Der US-Forschungssatellit UARS ist nach Angaben der US-Raumfahrtagentur NASA am Morgen unkontrolliert über dem Pazifik abgestürzt. Die nicht in den dichten Schichten der Atmosphäre verglühten Reste des gut sechs Tonnen schweren Kolosses von den Ausmaßen eines Busses fielen ins Wasser, sagte die NASA in Houston (Texas).
Wo und wann das genau war, stand zunächst nicht fest. Die NASA sprach von einem Zeitkorridor zwischen 5.23 Uhr und 7.09 Uhr. Das Strategische Kommando der USA, das für die Führung der Atomstreitkräfte und auch die Bahnverfolgung des Havaristen verantwortlich zeichnet, war am frühen Nachmittag mitteleuropäischer Zeit noch damit beschäftigt, die exakten Koordinaten zu ermitteln.
Wie viele Trümmerteile im Pazifik versanken, ist auch noch nicht klar. Im Vorfeld ging man von 26 Teilen mit einem Gesamtgewicht von gut 500 Kilogramm aus. Das schwerste Teil wurde auf 150 Kilogramm geschätzt. Nicht berechenbare Faktoren wie Sonnenstürme und die Trudelbewegung des Satelliten hatten genaue Vorhersagen über Absturzzeit und -ort erschwert, so die NASA.
Nach Daten der Europäische Weltraumorganisation (ESA) seien wohl etwa 90 Prozent des busgroßen Geräts verglüht, sagte Sprecher Bernhard von Weyhe in Darmstadt. Geschätzt seien 20 bis 25 Fragmente übriggeblieben.
Zugleich betonte die Raumfahrtbehörde, dass es nur ein "extrem geringes" Risiko für Menschen gebe, von Satellitenteilen getroffen zu werden. "Das Risiko ist eins zu 3200 (0,03 Prozent), dass überhaupt ein Mensch dabei ernsthaft verletzt wird", hatte ESA-Fachmann Heiner Klinkrad vorgerechnet. "Wenn man das umrechnet auf das Risiko für jeden einzelnen, dann liegt es bei eins zu 100 Milliarden."Nach Angaben eines NASA-Spezialisten wurde in mehr als 50 Jahren Raumfahrtgeschichte noch nie ein Mensch von herabstürzendem Weltraumschrott verletzt.
Der Satellit zur Erforschung der oberen Schichten der Atmosphäre (Upper Atmosphere Research Satellit - UARS) war 1991 von einem Space Shuttle im All ausgesetzt worden und bis 2005 in Betrieb. Seitdem treibt das Raumgefährt nutzlos durch das Weltall.
Quelle: AFP , dapd , dpa
Menschenverachtender schrieb:
am 24. September 2011 um 19:44:45
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Satellitenmüll
Ich liege in meiner Annahme nicht so falsch , wenn ich vermute das etliche Menschen und wenn die Teilchen noch so klein waren
, abbekommen haben . Weil das verhalten vieler Leute deutet darauf hin . Irren ist Menschlich aber der Verdacht ist gross .
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blaues Auge schrieb:
am 24. September 2011 um 17:53:05
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NASA-Satellit stürzt über dem Pazifik ab
Von der ESA gegebene Argumentationen finde ich einfach verwerflich. So, wie diese sich lesen,
zeigen sie deren Einstellung zu unserer Umwelt: Ist doch gar nicht so schlimm, kommt eben immer mal wieder vor... Verzichtet wird dabei großzügig darauf, zu ermitteln (was sonst aber durchaus bei anderen Sachen usus ist), wie viel solcher Weltraumschrott z.B. i. d. Meeren schon vor sich hin gammelt. Unklar dabei, ob was verstrahlt daran ist o. Substanzen birgt, die das Meerwasser verunreinigen etc.
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Hein schrieb:
am 24. September 2011 um 17:52:14
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nix passiert
Es ist ja schön das niemand scheinbar zu Schaden gekommen ist. Was ich an der Geschichte nicht versteh ist.Da gabs mal nen
Sattelit der wurde abgeschossen weil der Treibstoff so gefährlich war.Warum hat man dies Ding kurz vorm Eintritt nicht auch abgeknallt und zerlegt um sicher zu gehen das keine großen Brocken mehr runterkommen?Wäre das nicht von vorn herein sicherer gewesen?
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