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US-Geheimdokumente enthüllen Hinweise auf Osama bin Laden

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US-Geheimdokumente enthüllen Hinweise auf Osama bin Laden

30.07.2010, 08:37 Uhr

Seit Jahren erfolgreich auf der Flucht: Al-Kaida-Chef Osama bin Laden (Foto: Reuters)

Seit Jahren erfolgreich auf der Flucht: Al-Kaida-Chef Osama bin Laden (Foto: Reuters) (Quelle: Reuters)

Glaubt man der öffentlichen Darstellung der Geheimdienste, hat sich die Spur des Al-Kaida-Chefs Osama bin Laden schon seit Jahren verloren. In den durch die Internetseite "WikiLeaks" enthüllten US-Geheimdokumente tauchen jedoch immer wieder Hinweise auf den islamistischen Terroristenführer auf.

Die Dokumente aus der Zeit zwischen 2004 und 2008 zeigen, dass der Extremistenführer in dieser Zeit offenbar aktiv in den Kampf gegen die afghanische Regierung und die internationalen Truppen am Hindukusch eingreift.

Treffen mit Osama bin Laden

Aus einem Bericht vom 16. August 2006 geht hervor, dass bin Laden einmal pro Monat an einem Treffen von Rebellenführern teilnimmt. Diese werden demnach entweder in der pakistanischen Stadt Quetta an der Grenze zu Afghanistan oder in einem nahegelegenen Dorf abgehalten.

"Die vier wichtigsten Personen, die dem Treffen beiwohnen, sind Mullah Omar, Osama bin Laden, Mullah Dadullah und Mullah Baradar", heißt es in dem Dokument. Zwei der Extremisten wurden inzwischen ausgeschaltet: Der Taliban-Militärchef Baradar wurde Mitte Februar in Pakistan gefasst. Der afghanische Taliban-Kommandeur Dadullah kam im Mai 2007 bei einem NATO-Einsatz ums Leben. Nur Mullah Omar sowie Osama bin Laden sind weiter auf der Flucht.

Selbstmordattentat für 50.000 Dollar

Im Verlauf einer solchen Zusammenkunft der vier Männer hätten wenige Tage vor dem 16. August 2006 mehrere Selbstmordattentäter den Auftrag erhalten, eine Serie von Anschlägen in Afghanistan zu organisieren, heißt es in dem Bericht weiter. Sie erhielten den Angaben zufolge jeweils 50.000 Dollar und die Zusicherung, dass ihre Familien versorgt seien.

Der Geheimdienstbericht vom 1. September 2004 belegt, wie Osama bin Laden zudem persönlich einen Auftrag zu Selbstmordattentaten erteilt. Drei "bewährte Terroristen" seien von ihm beauftragt worden, auf den afghanischen Präsidenten Hamid Karsai Anschläge zu verüben. Sie sollten demnach mit gefälschten Pässen als Journalisten nach Afghanistan einreisen und während einer Pressekonferenz von Karsai Kameras oder Aufnahmegeräte mit Sprengstoff zur Explosion bringen.

Am 14. Juli 2006 berichten die Geheimdienstler, der Extremistenführer habe eine junge Frau mit Geschenken für ihre Fähigkeiten beim Bombenbau bedacht. Diese habe sie sich während eines dreijährigen Trainings in einer Koranschule angeeignet.

Ideologisches Vorbild

Mehrere andere Dokumente belegen, wie bin Laden als ideologische Instanz im Kampf gegen die internationalen Truppen in Afghanistan auftritt. Darin heißt es, der Hersteller eines Gifts habe die Substanz "Osama Kapa, zu Ehren Osama bin Ladens" genannt. Mit ihr sollte das Trinkwasser von Soldaten vergiftet werden.

Die auf Enthüllungsgeschichten spezialisierte Internetseite WikiLeaks hatte vergangene Woche mit der Veröffentlichung von zehntausenden teils geheimen Dokumenten zum Afghanistan-Krieg für Furore gesorgt.


Quelle: AFP

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Kommentare (7)

zum Forum

Thema: "US-Geheimdokumente enthüllen Hinweise auf Osama bin Laden"

Rentner schrieb: am 29. Juli 2010 um 19:45:20
(0) (0) Osama
Die Farce Osama bin Laden muß aufrechterhalten bleiben, damit der Kampf gegen den erfundenen ,Terrorismus' nicht einschläft . Wer die
größten Terroristen gegen andere Völker sind dürfte nach den Enhüllungen von Wikileaks inzwischen klar sein. Der aufrechte Amerikaner, der den Vietnamkrieg zu Fall brachte wird in die Geschichte des amerikanischen Volkes eingehen. Und nun die Enthüllungen aufrechter Amerikaner über den Afghanistankrieg ist echt ein Kracher. Wer sind nun die Terroristen??????
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schraube schrieb: am 29. Juli 2010 um 19:37:55
(0) (0) oh jeee
wenn ich mir überlege daß man sadam hussein innerhalb von 9 monaten gefunden hat... stellt sich die frage ob es diese Bin
Laden-Figur wirklich gibt. Wo soll er sein (laut einem Schreiber hier) pakistan, oder iran??? weil es die amis behaupten?? die sind genauso glaubwürdig wie unsere politiker, die uns alle 4 jahre belügen, betrügen und von hinten bis vorne veräppeln.....
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Meinung schrieb: am 29. Juli 2010 um 18:30:26
(0) (0) ganz einfach
Bin Laden-- der ist entweder in Pakistan oder im Iran -- das sind bekantlich keine freunde von Westen -- und die werden den
noch lange am Leben erhalten - damit Sie den Westen vorführen können . Da past der Begriff Zwickmühle wie die Faust aufs Auge .
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