23.11.2009, 09:20 Uhr
CERN in Genf: Der Teilchenbeschleuniger LHC soll nach der Reparatur wieder in Betrieb gehen (Foto: Reuters)Der weltgrößte Teilchenbeschleuniger - besser bekannt als Urknallmaschine - ist nach langwierigen Reparaturen, die mehr als ein Jahr gedauert haben, erfolgreich wieder hochgefahren worden. In der Nacht zum Samstag wurden erstmals wieder Protonenstrahlen in den 27 Kilometer langen Tunnel am Europäischen Kernforschungszentrum, kurz CERN, in der Nähe von Genf in der Schweiz geschickt.
Das teilte CERN-Sprecher James Gillies mit. Nachdem Pannen den Erststart des spektakulären Projektes im Sommer 2008 zum Fiasko hatten werden lassen, sei nun alles nach Plan gelaufen. Tatsächlich floss der erste Protonenstrahl neun Stunden früher als erwartet. "Wir mussten einige Wissenschaftler zurückrufen, sie waren schon nach Hause gegangen", sagte Gillies. Wenige Stunden später wurde ein zweiter Protonenstrahl in die entgegengesetzte Richtung auf den Weg gebracht, der entscheidende Schritt für die Protonenkollision. "Es ist großartig, dass der Strahl wieder zirkuliert", jubelte CERN-Chef Rolf Heuer.
Quelle: dapd , dpa
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