30.03.2010, 13:36 Uhr | dpa
So könnten die ersten Jahrtausende nach dem Urknall verlaufen sein: Ein glanzvolles Feuerwerk junger Sterne erhellte kurz nach dem "Big-Bang" abrupt das nachtschwarze Universum (Grafik: dpa)
Nach heutiger Vorstellung entstand das Universum vor rund 13,7 Milliarden Jahren durch eine Art gewaltige Explosion - den sogenannten Urknall oder "Big Bang". Seitdem dehnt sich das All unablässig - und immer schneller - aus.
Zuvor hat es nach der modernen Urknalltheorie jedoch kein "leeres" Weltall gegeben, sondern sowohl Raum als auch Zeit entstanden beim Urknall aus einer extrem kleinen, superkompakten Zusammenballung reiner Energie. Diese mathematische Theorie, bleibt in der Realität jedoch ungreifbar.
Der Nachhall des Urknalls ist noch heute in der kosmischen Hintergrundstrahlung des expandierenden Universums zu messen, einer schwachen, gleichmäßig aus allen Richtungen einfallenden Strahlung mit einer Wellenlänge im Radiobereich. Die Physiker am Forschungszentrum CERN arbeiten seit langem daran, mit ihren Experimenten nun Bedingungen simulieren, wie sie kurz nach dem Urknall entstanden sind.
1929 hatte Edwin Hubble die Ausdehnung des Universums entdeckt. Interessanterweise war es ausgerechnet ein Jesuitenpater, der belgische Astronom Georges Lemaitre (1894-1966), der als erster die Schlussfolgerung daraus zog, dass das Weltall vor Urzeiten viel kompakter gewesen sein muss und vielleicht aus der Explosion einer Art Uratom hervorgegangen ist.
dpa
Aurelio schrieb:
am 30. März 2010 um 18:05:57
(6)
(1)
Urknall
Es gab das Ganze. Wem das zu religiös klingt der benutze das Wort "Nichts". Es gab also das Nichts. Hinzu kommt eine winzige
Warscheinlichkeit die eintreten musste, da es sie gab. Diese Warscheinlichkeit war, dass sich das "Nichts" in mehr und in weniger als Nichts teilen würde. Dann kam der "Big Bang" und Zeit und Raum entstand. Wenn sich dieses mehr und weniger als nichts wieder Vereint, so hat es die Spaltung nie gegeben, da Zeit und Raum nicht mehr Existent sind. Wir Leben folglich in eine
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bernd schrieb:
am 30. März 2010 um 17:09:12
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@ hartmut
da kann ich dir nur als beispiel den gottesbeweis aus antike und mittelalter empfehlen ( ausgangspunkt aristoteles mit dem "ersten
unbewegten beweger" als prima causa, weigerführend mit thomas aquin ) ... da wird die schaffung des universums oder hier die des gottes durch eine kraft ausserhalb seiner selbst geschildert ...
bietet viel platz zum nachdenken, für kritik ( gerade für mich als atheisten ) ABER! ist sehr interessant ...
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hartmut schrieb:
am 30. März 2010 um 16:16:04
(21)
(1)
Urknall
Urknall, schön und gut.
Wenn nichts da war, was knallte dann bloß?
Wieso kann aus nichts etwas entstehen?
Vielleicht ist unser
Universum nur aus einem expoldierenden schwarzen Loch mit Materie aus einem anderen Kontinuum entstanden.
Das ist wie mit Gott.
Gott erschuf die Welt, aber wer erschuf Gott?
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