25.01.2012, 07:14 Uhr | dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
Addis Abeba/Nairobi (dpa) - Gesunde Meere und Küstenregionen können sich positiv auf das Wirtschaftswachstum einer Nation auswirken - speziell im Bereich der "Grünen Wirtschaft".
Zu diesem Schluss kommt ein Bericht des UN-Umweltprogramms (UNEP), der gemeinsam mit verschiedenen großen Organisationen erarbeitet wurde. Er sollte am Mittwoch vorgestellt werden.
Wenn der Marinesektor und seine natürlichen Ressourcen richtig gemanagt würden, schaffe dies unter anderem Potenzial für erneuerbare Energiequellen, Öko-Tourismus und nachhaltige Fischerei, heißt es in dem Bericht "Green Economy in a Blue World" (Grüne Wirtschaft in einer Blauen Welt).
Dies wiederum könne zur Entstehung von Arbeitsplätzen, zu damit verbundenem wirtschaftlichem Aufschwung und somit zur Bekämpfung von Armut beitragen. "Die Ozeane sind für viele Länder einer der Hauptpfeiler für ihre Entwicklung und den Versuch, die Armut in Angriff zu nehmen", sagte UNEP-Direktor Achim Steiner. Immerhin lebten mehr als 40 Prozent der Weltbevölkerung nicht mehr als 100 Kilometer von einer Küste entfernt.
Die Ökosysteme der Weltmeere bildeten für etliche Menschen die Lebensgrundlage. Aber wegen Überfischung und Verschmutzung sehe die Realität vielerorts düster aus. "Heute sind bereits mehr als 20 Prozent aller Mangroven zerstört und mehr als 60 Prozent der tropischen Korallenriffe sind direkt bedroht", heißt es in dem Report.
"Grüne Investitionen in die Meere und die Küstenregionen anzukurbeln und die internationale Kooperation im Management dieser grenzübergreifenden Ökosysteme zu verbessern, sind ganz wesentliche Punkte, um den Übergang zu einer CO2-armen, ressourceneffizienten Grünen Wirtschaft zu verwirklichen", erklärte Steiner.
Fünf Monate vor der großen UN-Konferenz für nachhaltige Entwicklung in Rio de Janeiro (Rio+20) soll der Bericht auf das große Potenzial hinweisen, dass in den Weltmeeren liegt: Wenn die Zerstörung der Ozeane aufgehalten werde, öffneten sich ganz neue wirtschaftliche Möglichkeiten.
Quelle: dpa
Jens schrieb:
am 25. Januar 2012 um 15:12:33
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@ brutus
Jaja immer die bösen bösen Kapitalisten. Das die Kommunisten in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart (siehe China) mit der
Umwelt mindestens genauso schlecht umgehen, wollen Sie natürlich nicht sehen!!!
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brutus schrieb:
am 25. Januar 2012 um 11:33:52
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gier
Kapitalisten und ihre maßlose Gier werden dafür Sorgen,daß es in 50 Jahren nur noch tote Kloaken und waldlose Steppen gibt.Die
Herrschaften ziehen sich dann in ihre gepflegten Refugien zurück und die ausgebeuteten Völker können im Dreck verrecken.
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Der Täufer schrieb:
am 25. Januar 2012 um 07:33:20
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Selig ist der Löwe, den der Mensch ißt,
dadurch wird der Löwe zum Menschen. Aber Elend ist der Mensch, den der Löwe frisst. Dadurch wird der Mensch zum Löwen. Wer Ohren hat der höre.
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