28.11.2011, 09:45 Uhr | dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
Durban (dpa) - Der 17. UN-Klimagipfel beginnt heute im südafrikanischen Durban mit Teilnehmern aus rund 190 Staaten. Im Mittelpunkt der zwölftägigen Konferenz steht das Bemühen um ein Folgeabkommen für den Kyoto-Vertrag, der Ende 2012 ausläuft.
Experten und Politiker haben sich allerdings skeptisch über die Erfolgsaussichten der Konferenz geäußert. Vor allem die USA und China scheinen bisher kaum bereit, sich in absehbarer Zeit auf international verbindliche Abkommen einzulassen. Zu der Veranstaltung werden keine Regierungschefs aus den wichtigen Industriestaaten erwartet.
Ein weiteres wichtige Thema der Konferenz wird der Klimafonds sein, auf den sich die Ländern bisher nur grundsätzlich geeinigt haben. Der Fonds, dessen Finanzierung noch unklar ist, soll ärmeren Staaten eine Anpassung an den Klimawandel und klimafreundliche Entwicklungsprojekte finanzieren helfen.
Geplant ist, dass 100 Milliarden Dollar (74 Milliarden Euro) ab 2020 jährlich eingezahlt werden. Die vorhergehende Konferenz 2010 in Cancún beauftragte die Delegierten von Durban zudem, einen Zeitraum festzulegen, an dem der menschengemachte Treibhausgasausstoß nicht mehr ansteigen darf sondern vermindert werden muss.
Quelle: dpa
balu schrieb:
am 28. November 2011 um 08:16:27
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Spannend
wäre es, die CO2 Bilanz dieses Treffens mit allen Faktoren der An - und Abreise, Unterbringung usw. zu erfahren ...
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