16.05.2011, 08:47 Uhr
Eine richtige Wetterstation kann in armen Ländern Leben retten (Foto: imago)
Angesichts des Klimawandels haben UN-Experten mehr Geld für den Ausbau eines flächendeckenden Netzes regionaler Wetterdienste in Entwicklungsländern gefordert. In einem am Donnerstag vorgestellten Bericht beziffern die Fachleute von der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) der Vereinten Nationen den Investitionsbedarf auf 75 Millionen Dollar (rund 53 Millionen Euro) jährlich. Die Investition würde 70 armen Ländern die Möglichkeit geben, verlässliche langfristige Wetterprognosen abzugeben.
Andernfalls, warnte WMO-Chef Michel Jarraud in Genf, sei der internationale Millionen-Hilfsfonds zur Minderung von Klimafolgen in den Entwicklungsländern verschenktes Geld.
"Es gibt keinen einzigen Niederschlagsanzeiger in Dschibuti, kein (Wetter-)Radar in Dschibuti, es gibt keine Mittel, um eine Flut vorherzusagen, weil wir keine Beobachtungsstellen haben", sagte Jarraud mit Blick auf den ostafrikanischen Staat. Solche Vorhersagen seien aber lebensrettend.
Länder mit entsprechenden technischen Möglichkeiten für Klima-Prognosen wie die USA, China, Australien oder europäische Länder hätten bereits "zahllose Leben und Existenzen gerettet". Die Länder, die nicht über Möglichkeiten verfügten, ihre Bevölkerung zu warnen, verlören dagegen "fortwährend Leben und Existenzen". Der Bericht soll beim WMO-Jahrestreffen kommende Woche diskutiert werden.
Quelle: AFP
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Damenmode in den schönsten Sommerfarben - online bestellen und sparen. bei KLiNGEL.de
Höchste Qualität zum sagenhaft günstigen Preis: Hemden, Jacken u.v.m. von Daniel Hechter. mehr
Modische Multitalente für Business und Freizeit - für Frauen mit jedem Figur-Typ. zum XXL-Special
Entdecken Sie jetzt die modischen Hosen der Saison – in exzellenter Passform! von AtelierGS