22.06.2011, 08:36 Uhr
192 Mitgliedsstaaten sprachen sich für eine zweite Amtszeit aus. Der Südkoreaner bleibt bis 2016 an der Spitze der Vereinten Nationen.
UN-Chef Ban Ki Moon bleibt bis Ende 2016 an der Spitze der Vereinten Nationen. Die UN-Vollversammlung wählte den Spitzendiplomaten aus Südkorea erneut für das Amt des Generalsekretärs. Vergangene Woche hatte ihm bereits der Sicherheitsrat das Vertrauen ausgesprochen. Die Zustimmung der 192 Mitgliedsstaaten im UN-Plenum erfolgte per Akklamation.
Ban (67) hatte im Januar 2007 die Nachfolge des Afrikaners Kofi Annan angetreten. Er machte sich seitdem für Maßnahmen gegen die globale Erwärmung stark, setzte sich für die Leidtragenden von Naturkatastrophen, darunter in Haiti und Pakistan ein und begann mit der Reform des UN-Apparates.
Unter ihm rückten zunehmend auch Frauen in die Spitzenposten der UN. Menschenrechtler hielten Ban dagegen vor, sich vor allem mit Blick auf den Umgang Chinas mit Dissidenten zu stark zurückgehalten zu haben. Bei den Umstürzen in der arabischen Welt prangerte er zuletzt aber Menschenrechtsverletzungen entschieden an.
Quelle: AFP , dpa
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