26.10.2011, 10:45 Uhr
Die Piraten unter ihrem Bundesvorsitzenden Sebastian Nerz bleiben weiter auf Erfolgskurs (Quelle: dpa)
Die Piratenpartei bleibt auf Erfolgskurs: In einer neuen Forsa-Umfrage kommen die Polit-Neulinge zum zweiten Mal in Folge auf zehn Prozent.
Dem Forsa-Wahltrend von "Stern" und RTL zufolge kann sich die SPD leicht verbessern. Sie legt um einen Prozentpunkt auf 27 Prozent zu. Keine Änderung im Vergleich zur Vorwoche gab es bei den übrigen Parteien: Die Union verharrt bei 31 Prozent, die FDP bei drei Prozent. Die Grünen kommen weiterhin auf 16 Prozent, die Linke auf acht Prozent.
Das schwarz-gelbe Lager liegt mit 34 Prozent damit neun Punkte hinter Rot-Grün (43 Prozent).
Die überraschend hohen Werte für die Piratenpartei hängen offenkundig in erster Linie mit dem Unmut vieler Wähler über das Erscheinungsbild der etablierten Parteien zusammen. Auf die Frage, weshalb sie der Piratenpartei ihre Stimme geben wollten, antworteten in einer weiteren "Stern"-Umfrage 39 Prozent ihrer Wähler, sie hätten kein Vertrauen mehr zu den anderen Parteien und wollten mit ihrer Entscheidung ihren Protest ausdrücken.
27 Prozent sagten, sie erhofften sich von den Piraten frischen Wind für die Politik. Zwölf Prozent nannten als Grund, die Piraten seien "offen, ehrlich und nicht korrupt". Nur elf Prozent gaben an, sie stimmten mit dem Programm der Piraten überein.
Quelle: dpa , dapd
mattes schrieb:
am 26. Oktober 2011 um 20:49:00
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Piraten
Man kann zu den Piraten stehen wie man will, aber es ist doch urdemokratisch, seinen Protest auf dem Wahlzettel auszudrücken. Wenn
man sieht, in welcher Rekordzeit Frau Merkel von ihren Aussagen abrückt, habe ich den Eindruck, die CDU hat auch kein Programm.
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hubert schrieb:
am 26. Oktober 2011 um 19:58:30
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Piraten
Die Piraten sind eine reine Protestpartei. Wenn man sieht was die Politker zur Zeit mit unserem Geld machen, wird der Zulauf noch größer werden.
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Jemand schrieb:
am 26. Oktober 2011 um 19:54:02
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nicht frauenfeindlich
Die sind nicht frauenfeindlich, müssen sich nur noch etwas entwickeln :) Frischer Wind im Bundestag ist gut.
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