27.09.2010, 09:01 Uhr
SPD-Chef Sigmar Gabriel ist laut einer Umfrage nicht der Wunsch-Kanzlerkandidat der Deutschen (Foto: AP)
SPD-Chef Sigmar Gabriel würde einer Umfrage zufolge nicht Kanzlerkandidat seiner Partei werden, wenn es nach dem Willen der Bundesbürger und der SPD-Anhänger ginge. Das ergab eine repräsentative Blitzumfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag des "Handelsblatts".
Auf die Frage "Wer wäre der beste Kanzlerkandidat der SPD?" nannten am Wochenende 30 Prozent der 1003 Befragten den ehemaligen Vizekanzler und Außenminister Frank-Walter Steinmeier. Auf Platz zwei folgte mit 21 Prozent Ex-Finanzminister Peer Steinbrück. Gabriel erzielte nur 16 Prozent. Unter den SPD-Anhängern plädierten 34 Prozent für Steinmeier, 26 Prozent für Steinbrück und 19 Prozent für Gabriel.
Steinbrück hatte sich am Sonntag mit einer Rede auf dem SPD-Bundesparteitag auf der parteipolitischen Bühne zurückgemeldet. Wie hoch die Wertschätzung für ihn in der Bevölkerung ist, zeigte die Befragung: Danach halten laut "Handelsblatt" 63 Prozent der Bundesbürger und 75 Prozent der SPD-Anhänger den ehemaligen Finanzminister für "kompetent". 60 Prozent der Befragten und 74 Prozent der SPD-Mitglieder billigen ihm zu, etwas "von den Erfordernissen der Wirtschaft" zu verstehen. 52 Prozent halten Steinbrück außerdem für "glaubwürdig" und "führungsstark".
Gabriel hingegen billigten die Befragten in erster Linie zu, "machtbewusst" zu sein (57 Prozent). Dass er die Probleme des Landes lösen könne, sagten lediglich 14 Prozent.
Quelle: AFP
Heinz Meemken schrieb:
am 27. September 2010 um 11:19:08
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Kanzlerkandidatur
Unser Problem ist, dass die Frontfrauen und -Männer in den Parteien fast ausnahmslos vaterlandlose, populistische und
karrieregeile Typen sind und weil Parteien eben Nährboden für solche inkompetenten Typen sind, wird sich da wohl nichts ändern können. Wir spollten der Ehrlichkeit halber aber unseren "Laden" nicht mehr "Demokratie" nennen sondern "Oligarchie", weil sich uns nur drittklassige Parteioligarchen als Alternativen präsentieren.
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Biggi schrieb:
am 27. September 2010 um 11:18:42
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SPD Gabriel
Mir wird schlecht bei dem Gedanken, daß wir überhaupt wieder eine rot-grüne oder SPD-Regierung bekommen könnten. Das Einzige
was die können sind Versprechungen machen die dann nur mit mehr Schulden zu verwirklichen sind (siehe NRW was für ein Hickhack, Neuverschuldung und Durcheinander). Und das müssen wir alle ausbaden.
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hajü schrieb:
am 27. September 2010 um 11:17:38
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SPD
Die Partei soll erst einmal dem Volk glaubwürdig sagen, was man zu tun gedenkt. Gabriel ist nicht geeignet und noch weniger die Nahles
in seinem Gefolge. Ypsilanti, Nahles und noch einige die vorgeben, Politiker zu sein, sind nur ihren eigenen Interessen verpflichtet - auf Kosten des Wählers. Solange solche Kräfte in der SPD mitmischen werde ic h diese Partei nicht mehr wählen.
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