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Umfrage: FDP stürzt ab auf fünf Prozent

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Umfrage: FDP stürzt ab auf fünf Prozent

09.06.2010, 11:07 Uhr | AFP, apn, dpa

Die FDP im freien Fall - momentan kommt sie nur noch auf fünf Prozent der Wählerstimmen. (Foto: imago)

Die Aussichten der FDP werden immer düsterer: Wäre jetzt Bundestagswahl, würden die Liberalen nur fünf Prozent der Wählerstimmen bekommen, wie eine veröffentlichte Umfrage von "stern" und RTL ergab. Damit verloren die Liberalen der wöchentlich durchgeführten Befragung zufolge zwei Punkte.

Die CDU profitiert von den Verlusten der FDP, legt zwei Prozentpunkte zu und kommt jetzt auf 32 Prozent. Auch die Grünen steigen um zwei Punkte auf 18 Prozent, während die SPD unverändert bei 26 Prozent steht, wie die Umfrage ergab. Die Linke fällt um einen Punkt auf 12 Prozent, die "sonstigen Parteien" kommen auf 7 Prozent der Wählerstimmen (minus 1).

"SPD-Wähler parken ihre Stimme bei den Grünen"

"Der klassische Mittelstand wendet sich von den Liberalen ab", erklärt Forsa-Chef Manfred Güllner den Abwärtstrend. Die Enttäuschung in diesen Kreisen sei groß: "Die FDP sollte mitregieren und gleichzeitig ein Korrektiv zur CDU/CSU sein." Im selben Maße wie es für die Liberalen abwärts geht, steigen die Grünen in der Wählergunst auf. Seit der Bundestagswahl im vergangenen Jahr verbesserten sie ihr Ergebnis stetig. "Viele SPD-Wähler parken ihre Stimme bei den Grünen", wird Güllner zitiert. Das Personalangebot der SPD überzeuge die Wähler nicht.

In einem Politikerranking des "stern" gewann das Personal von SPD und Grünen allerdings an Vertrauen: Das sozialdemokratische Führungsduo Frank-Walter Steinmeier und Sigmar Gabriel gewinnt jeweils vier Punkte auf 55 und 50 Prozent auf einer Bewertungsskala von null bis 100, ebenso wie Renate Künast von den Grünen, die jetzt auf 48 Prozent kommt. Den siebten Platz teilt sie sich mit CSU-Chef Horst Seehofer.

Schlusslicht Westerwelle

Unter den größten Absteigern bei der Vertrauensfrage sind auch liberale Politiker: Gesundheitsminister Philipp Rösler büßt zwei Punkte ein (40 Prozent). Außenminister und FDP-Chef Guido Westerwelle erreicht nur noch 33 Prozent und bildet damit noch hinter Linken-Politiker Gregor Gysi das Schlusslicht des Rankings.

Demgegenüber konnte das gesamte Berliner Spitzenpersonal seine Werte in dem Politikerranking verbessern - am stärksten Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU): Sie erreichte 61 Prozent (plus 8) und liegt damit nur noch einen Punkt hinter Kanzlerin Angela Merkel (CDU) auf Platz drei.

Schäuble verbessert sich deutlich

Merkel erhält unverändert 62 Punkte, sie fällt aber erstmalig hinter Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (63 Punkte) (CSU) zurück. Deutlich verbessern konnte sich der Umfrage zufolge auch Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU): Für ihn ging es um sieben Prozentpunkte nach oben auf nun 58 Prozent und Platz vier in der Vertrauensskala. Die Umfrage wurde den Angaben zufolge kurz nach dem Rücktritt von Bundespräsident Horst Köhler geführt. Von der Leyen galt zunächst als Nachfolgefavoritin der schwarz-gelben Koalition. Die zuletzt erhobenen Daten stammen vom März dieses Jahres. Für die Umfrage befragte Forsa am 2. und 3. Juni 1.001 Bundesbürger.




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AFP, apn, dpa  

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Kommentare (57)

zum Forum

Thema: "Umfrage: FDP stürzt ab auf fünf Prozent"

Hasi schrieb: am 9. Juni 2010 um 17:15:33
(0) (0) FDP
FDP Wie lange soll die Verlogenheit und Unglaubwürdigkeit der jetzigen Bundesregierung noch andauern? Die Verarschung des deutschen
Volkes muß langsam beendet werden. Das Parteiengerangel zwischen CDU und FDP ist das Gepläre von unreifen Politikern, die in den Kindergarten gehören. Womit haben wir das verdient? Die heutige CDU ist nicht die CDU des Konrad Adenauer. Sein Vermächtnis wurde an eine Macht verraten. Wir sind das Volk!!!! Zur Schuldenreduzierung: weniger Geld an Israel und Afghanistan
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MAIER schrieb: am 9. Juni 2010 um 17:10:12
(0) (0) F D P
die F D P War noch nie eine Partei für das arbeitende VOLK:Sie ist eine Partei,für Reichen in unserem LAND:

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XXL schrieb: am 9. Juni 2010 um 16:46:27
(0) (0) fdp
Denen kann man nur Beileid wünschen.

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