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Umfrage: Die FDP verharrt im Stimmungstief

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Die FDP verharrt im Stimmungstief

13.05.2011, 09:28 Uhr

Gedrückte Stimmung bei der FDP (Foto: imago)

Gedrückte Stimmung bei der FDP (Foto: imago)

Trotz personellen Umbaus ihrer Führungsspitze kommt die FDP nicht aus dem Stimmungstief heraus. 61 Prozent der Deutschen sind der Meinung, dass mit den Liberalen verlässliche Politik nicht mehr möglich sei, ergab eine Umfrage für das ARD-"Morgenmagazin". 86 Prozent glauben, dass die Partei sich mehr mit sich selbst beschäftigt anstatt mit den Problemen Deutschlands.

Nur 30 Prozent sehen die FDP kurz vor ihrem Bundesparteitag in Rostock mit dem designierten neuen Vorsitzenden Philipp Rösler auf dem richtigen Weg. In der Sonntagsfrage legt die FDP dennoch um einen Punkt auf fünf Prozent zu. Bei der Bundestagswahl 2009 hatten die Liberalen allerdings noch 14,6 Prozent geholt.

Rot-Grün zehn Prozent vor Schwarz-Gelb

Die Union verliert im Vergleich zum ARD-"Deutschlandtrend" der letzten Woche zwei Prozentpunkte auf jetzt 33 Prozent. Die Grünen büßen einen Punkt ein und kommen auf 22 Prozent. Die SPD verharrt unverändert bei 26 Prozent. Rot-Grün kommt somit auf 48 Prozent, die schwarz-gelbe Regierungskoalition auf 38 Prozent.

An diesem Wochenende kommt die FDP zu einem dreitägigen Bundesparteitag in Rostock zusammen. Dabei soll bereits heute der neue Wirtschaftsminister Philipp Rösler zum Parteivorsitzenden wählen. Der 38-jährige Rösler löst Guido Westerwelle ab, der nach fast zehn Jahren nicht mehr für die FDP-Spitze kandidiert.

Die rund 600 Delegierten stimmen auch über Röslers neue Führungsmannschaft ab, mit der er die Liberalen aus der Krise holen will. Als neuer Vize soll neben der früheren Fraktionsvorsitzenden Birgit Homburger und Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger auch Sachsens FDP-Chef Holger Zastrow in die Parteispitze aufrücken.

Martin Lindner sorgt für Ärger

Die neue FDP-Führung will verhindern, dass es auf dem Parteitag zu einer offenen Abrechnung mit Westerwelle kommt, den viele in der Partei für die Krise mit verantwortlich machen. Für großen Ärger sorgte jedoch ein Vorstoß des neuen FDP-Fraktionsvizes Martin Lindner, eine geheime Abstimmung über den Verbleib Westerwelles im Amt des Außenministers zu erzwingen.

Andere Abgeordnete drohten dem Berliner Wirtschaftspolitiker damit, dass er seinen Posten als Stellvertreter von Fraktionschef Rainer Brüderle gleich wieder verlieren könnte. Nach einem Gespräch mit Brüderle ließ Lindner den Vorstoß fallen.

Der Deutschlandtrend ist eine Umfrage von Infratest dimap im Auftrag des ARD-Morgenmagazins. Befragt wurden am 9. und 10. Mai 1000 Bundesbürger.


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Quelle: dpa

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Kommentare (122)

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Thema: "Umfrage: Die FDP verharrt im Stimmungstief"

Herbert schrieb: am 13. Mai 2011 um 18:12:48
(0) (0) Faule Europaabgeordnete...
Das alles ist schon schlimm genug was sich diese FPD-Politiker so alles geleistet haben. Dem allen schlägt aber
diese Silvana Koch-Merlin den Boden aus dem Fass. Die ist ja nicht mehr zu übertreffen in Arroganz und Unfähigkeit.
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Ruud schrieb: am 13. Mai 2011 um 17:13:57
(0) (0) FDP
Ist es verwunderlich,abnormal oder natürlich,dass eine 5% Partei/Clique,seit über 50 Jahren,die geschicke der BRD mit verantwortet
u.mitgestaltet ?Was steckt dahinter?Ist es wirklich so,dass 5-10% der wohlhabendsten u.reichsten Bundesbürger,die 90% des Bundesvermögens besitzen,auch die Mächtigsten sind,bzw.als die vererbaren Machtdynastien in Deutschland gelten?So wie einst der Adel?Ist das Machtgefüge in Deutschland immer noch in diesen Kreisen verankert u.die sogenannte Demokratie nur Schein?
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Mittelständler B. schrieb: am 13. Mai 2011 um 17:08:24
(0) (0) FDP Parteitag
Ich habe mir diesen Parteitag von anfang bis ende angeschaut. Es sind extrem gefährliche Menschen dort die das sagen
haben. Sie werden uns wieder da hinbringen wo unsere Vorfahren schon einmal waren. Ich selber werde meine Kontakte zu FDPangehörigen oder auch Wähler, auf Eis legen. Ich möchte nichts mehr mit diesen Leuten zutun haben.
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