21.06.2011, 19:21 Uhr
Das neue "Stern"-Ranking dürfte die Kanzlerin freuen: Keinem anderen Politiker vertrauen die Bürger mehr als ihr (Foto: dapd) (Quelle: dapd)
Angela Merkel (CDU) hat sich in der Beliebtheit der Bürger wieder eine Spitzenposition erobert. Sie belegt im Politiker-Ranking des "Stern" Platz eins. Darauf kann sich die Bundeskanzlerin aber nicht ausruhen: Deutschlands Führungskräfte sind einer Allensbach-Umfrage zufolge bitter enttäuscht von der schwarz-gelben Koalition.
Für die Rangliste vergaben die Bürger Punkte von eins für "kein Vertrauen" bis 100 für "sehr hohes Vertrauen". Die Kanzlerin erhielt im Schnitt 59 Punkte, vier mehr als bei der letzten Erhebung vor drei Monaten. Damit war sie erstmals seit einem Jahr wieder die politische Persönlichkeit, der die Deutschen am meisten vertrauen. Noch Ende März lag SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier vorne. Jetzt belegt er mit 56 Punkten Platz zwei.
Beliebter noch als Steinmeier ist eigentlich Peer Steinbrück, der ehemalige Finanzminister (SPD). Er erhielt 57 Punkte, "zählt" aber nicht offiziell, weil der derzeit kein Amt bekleidet. Er gilt jedoch als möglicher SPD-Kanzlerkandidat.
Dem "Stern"-Ranking zufolge brachten die Bürger mit je 52 Punkten auch Verteidigungsminister Thomas de Maizière und Finanzminister Wolfgang Schäuble (beide CDU) Vertrauen entgegen.
Arbeitsministerin Ursula von der Leyen, CDU, erhielt 49 Punkte (plus 1), CSU-Chef Horst Seehofer 46 Punkte (plus 4).
SPD-Chef Sigmar Gabriel rangierte unverändert bei 44 Punkten und lag gleichauf mit Grünen-Fraktionschefin Renate Künast. Ihr Ko-Fraktionschef Jürgen Trittin sammelte 42 Punkte.
Der neue Bundeswirtschaftsminister und FDP-Chef Philipp Rösler konnte 40 Punkte verbuchen. Der Vizekanzler liegt damit vor Linken-Fraktionschef Gregor Gysi (34 Punkte, plus 2). Außenminister Guido Westerwelle (FDP) bildete mit unverändert 31 Punkten erneut das Schlusslicht.
Für das Politiker-Ranking wurden 1002 repräsentativ ausgewählte Bürger am 15. und 16. Juni befragt.
Das Meinungsforschungsinstitut Allensbach fragte Spitzen-Manager, wie zufrieden sie mit Merkels Regierung sind. Die meisten Entscheider sind bitter enttäuscht: 77 Prozent sind mit der Arbeit von Union und FDP unzufrieden. Befragt wurden 519 Spitzenmanager, darunter 77 Vorstände aus Konzernen mit mehr als 20.000 Beschäftigten.
58 Prozent der Befragten aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung machten Merkel persönlich für die Schwäche der Bundesregierung verantwortlich. Fast 80 Prozent sehen demnach durch die Kehrtwende in der Atompolitik die Glaubwürdigkeit der Regierung beschädigt. Lediglich 26 Prozent der Entscheider erwarten zudem, dass die FDP durch den personellen Neuanfang ihre Krise beenden und an Popularität gewinnen kann.
"In der Elite hat sich eine ausgeprägte Frustration breitgemacht, vor allem in der Wirtschaft", erklärte die Chefin des Allensbach-Instituts, Renate Köcher. Das Wirtschaftsmagazin "Capital" hatte die Führungskräfte-Umfrage in Auftrag gegeben.
Quelle: AFP
manni schrieb:
am 21. Juni 2011 um 18:32:40
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regierung
Ich wuerde gerne mal im stillen sehen, wo Deutschland nach all den Kriesen
stehen wuerden. Bei den roten gibt es nur einen
einzigen, der mit Geld um-gehen kann, P.Steinbrück. Schau nach Berlin, Bremen, Mainz, Hamburg alle Pleite. Sei sozial und mach Gewinn. Ich kann nur Geld ausgeben wenn ich habe. Keine Geschenke ohne Geld. siehe RLP.Kindergarten kostenlos zu Lasten ??? Die cdu ist die die spart.
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habi schrieb:
am 21. Juni 2011 um 18:21:11
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Vertrauen ,Merkel
Wurde die Umfrage unter CDU-Mitgliedern gemacht? Merkel lässt isch doch laufend auf unsere Kosten von Sarkozy über den
Tisch ziehen und abküssen.
Zur Zeit werden wir an Grichenland verkümmelt.
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sumsi schrieb:
am 21. Juni 2011 um 18:14:16
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Merkel
Das kann ja heiter werden, wenn der letzte € an die Griechen geht, werden die
Befragten aufwachen.
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