21.07.2010, 11:47 Uhr
SPD und Grüne profitieren von der Schwäche der schwarz-gelben Regierung. (Foto: imago)
Katastrophale Bilanz für die schwarz-gelbe Koalition zu Beginn der parlamentarischen Sommerpause: CDU, CSU und FDP erreichen im neuen Forsa-Wahltrend mit insgesamt 34 Prozent den niedrigsten Wert, den das Institut seit Beginn seiner regelmäßigen Erhebungen für das Magazin "Stern" im Jahr 1986 jemals für die drei Parteien gemeinsam gemessen hat.
Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, könnte Rot-Grün mit der absoluten Mehrheit rechnen und auch ohne Hilfe der Linken ein stabiles Bündnis schaffen: SPD und Grüne kämen zusammen auf 47 Prozent, wie die Umfrage für "Stern" und RTL ergab.
Dabei würden 28 Prozent auf die SPD entfallen, die wie in der Vorwoche ihr Jahreshoch erreicht. Sie bekäme fünf Prozentpunkte mehr als bei der Bundestagswahl im September 2009. Den Grünen würden 19 Prozent ihre Stimme geben (10,7 Prozent) - ein neues Rekordhoch.
CDU/CSU verloren im Vorwochenvergleich einen Punkt und würden bei 30 Prozent landen (Bundestagswahl: 33,8 Prozent). Für die FDP würden sich in der vierten Woche in Folge nur noch vier Prozent der Wähler entscheiden - im vorigen September erreichten die Liberalen noch 14,6 Prozent. Die Linke würde unverändert elf Prozent der Stimmen bekommen (11,9 Prozent).
Gemeinsam könnten SPD, Grüne und Linke derzeit laut Forsa mit 58 Prozent rechnen - ein Vorsprung von 24 Punkten vor Schwarz-Gelb. "Sonstige Parteien" kämen auf acht Prozent.
Laut einer anderen Umfrage des Instituts für Demoskopie in Allensbach, die im Auftrag der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" durchgeführt wurde, liegen CDU/CSU und SPD mit je 31,5 Prozent derzeit sogar gleichauf. Die FDP kommt demnach auf 6,5 Prozent, die Grünen auf 15,5. "Die Linke" könnte mit 9,5 Prozent rechnen. Auch die Allensbach-Umfrage sieht somit einen satten Vorsprung für SPD und Grüne mit zusammen 47 Prozent. Schwarz-Gelb kommt gemeinsam auf nur 38 Prozent.
Damit haben die Sozialdemokraten in den Umfragen des Instituts seit der Bundestagswahl Ende September fast kontinuierlich zugelegt, während die Union nach ihrem Februar-Wert von 38,5 Prozent rapide an Zustimmung eingebüßt hat.
Die Lage der Koalition zu Beginn der Sommerpause wird heute auch in Berlin eine große Rolle spielen, wo sich Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit einem Auftritt vor der Bundespressekonferenz in den Sommerurlaub verabschiedet. Vor den Parlamentsjournalisten nimmt sie Stellung zu aktuellen Themen der Innen- und Außenpolitik und zieht eine Zwischenbilanz nach neun Monaten Schwarz-Gelb.
Die Kanzlerin hat turbulente Wochen hinter sich. Dazu zählt die Bundespräsidentenwahl, bei der Christian Wulff erst im dritten Anlauf gewählt wurde. Merkel wird voraussichtlich auch auf den Sparkurs und die Pläne der Regierung für den Herbst eingehen. Die Sommerpressekonferenz ist eine Art Ritual. Es gab sie bereits zu Bonner Zeiten. Schon der frühere SPD-Kanzler Willy Brandt stellte sich im Sommer den Fragen der Journalisten.
Quelle: dpa , dapd
Adelheit schrieb:
am 21. Juli 2010 um 19:55:17
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@Otto
Lieber Otto.Warum wohl musste ein Arbeitssuchender früher keine 200Bewerbungen schreiben, um Arbeit zu finden.Weil die
Arbeitssuchenden nicht so anspruchsvoll waren.Der Arbeitsmarkt in der Naqchkriegszeit war alles andere als rosig.Trotzdem hat jeder Arbeit gefunden.Stempeln gehen, war unehrenhaft.8 Arbeitsstunden am Tag war undenkbar.Wir haben mehr als 12 Stunden am Tag gearbeitet.Ich hab eine gute Ausbildung und hab auch mal als Tellerwäscherin im Hotel gearbeitet.Anstandslos!!!
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Silke schrieb:
am 21. Juli 2010 um 19:54:25
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Umfrage
Und das nächste mal wählen wir wieder u.immer wieder falsch !Egal wer an die Macht kommt,eine gerechte Partei oder Regierung wird
es nirgends auf dieser Welt geben .Das gab es noch nie seit Menschengedenken u.wird es auch nie geben !Dazu sind wir menschen nicht fähig u.erst recht nicht in unserer heutigen machtgeilen,kapitalorientierten,neidvollen,gierigen,immer unsozialeren u.unsolidarischen Gesellschaft !Jeder ist sich selbst der nächste!
Es wird nir geredet u.gefordert aber getan wird nichts!
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Humpert schrieb:
am 21. Juli 2010 um 19:52:19
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Respekt
Ich zolle den Menschen im Alter von Adelheit großen Respekt.
Sie waren es die die Bundesrepublik aufgebaut haben.
Schon allein
deshalb würde ich es nicht wagen Adelheit zu
widersprechen dazu hat ihre Generation eine viel zu große Hochachtung.
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