25.01.2012, 10:36 Uhr | dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
Tel Aviv (dpa) - Erneut ist eine Israelin Opfer ultraorthodoxer Juden in der religiösen Hochburg Beit Schemesch westlich von Jerusalem geworden.
Die Männer hätten die Scheiben ihres Autos eingeschlagen, die Reifen zerstochen, ein Bleichmittel ins Innere des Wagens geschüttet und die Frau mit Steinen beworfen, berichteten israelische Medien.
"Ich dachte, dies ist das Ende, ich werde sterben", zitierte die Zeitung "Haaretz" das Opfer Natali Maschiah. Sie wurde bei dem Überfall leicht am Kopf verletzt. Fünf Verdächtige seien festgenommen worden, sagte der Sprecher der israelischen Polizei, Mickey Rosenfeld, der Nachrichtenagentur dpa.
Beit Schemesch war schon Ende des vergangenen Jahres in die Schlagzeilen geraten, nachdem das Fernsehen einen Bericht über ein Schulmädchen gezeigt hatte, das von einem ultraorthodoxen Mann bespuckt worden war, weil es seiner Meinung nach nicht sittsam gekleidet war. Auch bei dem jüngsten Angriff sollen die Männer sich durch die Kleidung der Frau provoziert gefühlt haben. Zudem habe sie angeblich ihr Hemd angehoben. Maschiah bestritt das.
Die junge Frau war in den von Ultraorthodoxen bewohnten Teil der Stadt gefahren, um Plakate der staatlichen Lotterie aufzuhängen. "Ein Haredi (Ultraorthodoxer) beschimpfte mich Schickse und Schlampe", erzählte die 27-Jährige. Sie habe die Polizei alarmiert und sei zu ihrem Auto gerannt. Bevor sie wegfahren konnte, seien die Männer auf ihr Auto gesprungen und hätten begonnen, die Scheiben einzuschlagen.
"Der Blick in ihren Augen erinnerte mich an die Lynchmorde in Ramallah", sagte sie. In der Stadt im Westjordanland hatten im Jahr 2000 Palästinenser zwei israelische Soldaten umgebracht. "Ich bin Jüdin", habe sie ihre Angreifer angeschrien. Daraufhin habe einer der Männer in den Wagen gegriffen und die Zündschlüssel abgezogen.
Als auch noch eine Flüssigkeit ins Auto geschüttet wurde, sei sie aus dem Wagen geflüchtet und von einer Menschenmenge verfolgt die Straße hinuntergelaufen. Gerettet habe sie die Polizei, bei deren Eintreffen die Angreifer geflohen seien. Während des Angriffs habe eine große Menschenmenge zugesehen, aber nicht geholfen. "Niemand sagte oder unternahm etwas", wurde die junge Frau zitiert.
Quelle: dpa
kali schrieb:
am 25. Januar 2012 um 19:08:24
(23)
(2)
Ultraorthodoxe
das sind sie so sehen sie aus!
Kommentar melden
mira schrieb:
am 25. Januar 2012 um 16:25:53
(31)
(52)
Ultraorthodoxe Juden
Donnerwetter - in solch einem kleinen Rudel von 5 bzw.6 Männern trauen die sich, gegen eine einzelne Frau vorzugehen??
Sind die tapfer!!! Ich frage mich nur - haben die keine Arbeit, daß sie eine Frau während deren Arbeitszeit attackieren können? Oder schicken die ihre eigenen Frauen arbeiten, um Freizeit zu haben? Vielleicht war die angegriffene Frau ja in Hose und T-Shirt zu "freizügig" gekleidet und diese Männer waren verkleidete Ultra-Moslems, die ihre Frauen nur in Burka kleiden wol
mehr
Kommentar melden
Jens schrieb:
am 25. Januar 2012 um 15:40:59
(85)
(1)
lächerliche aber gefährliche Minderheit
Diese radikalen Juden sind kein bisschen besser als die radikalen Muslime auch wenn sie sich für
was besseres halten. Am lächerlichsten ist ja deren Haltung zum Staat Israel. Sie lehnen teils diesen Staat ab ABER lassen sich gleichzeitig vom Militär Israels schützen und nehmen die Sozialleistungen des Landes in Anspruch!
mehr
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Damenmode in den schönsten Sommerfarben - online bestellen und sparen. bei KLiNGEL.de
Höchste Qualität zum sagenhaft günstigen Preis: Hemden, Jacken u.v.m. von Daniel Hechter. mehr
Modische Multitalente für Business und Freizeit - für Frauen mit jedem Figur-Typ. zum XXL-Special
Entdecken Sie jetzt die modischen Hosen der Saison – in exzellenter Passform! von AtelierGS