02.08.2011, 14:42 Uhr
Ein Waldbrand tobt auf der griechischen Insel Pelopones (Archivfoto: dpa)
Waldbrände haben in Griechenland im Verlauf von 25 Jahren mehr als ein Zehntel der gesamten Fläche des Landes verwüstet. Zu diesem Ergebnis kommt ein Bericht des Rechercheinstituts Ethiage und der griechischen Sektion der Umweltschutzorganisation WWF. Demnach waren zwischen 1983 und 2008 insgesamt 1,3 Millionen Hektar Land von den Feuern betroffen.
Jährlich habe es im Schnitt knapp 1500 Waldbrände in Griechenland gegeben. Dabei seien pro Jahr etwa 52.000 Hektar Wald und Anbauflächen zerstört worden, zitierte die Nachrichtenagentur Ana aus dem Bericht.
Die am schlimmsten von den Bränden betroffene Region war demnach die Halbinsel Peloponnes im Süden des Landes, wo im vergangenen Vierteljahrhundert 27 Prozent der Wälder und Felder verbrannten. Die Brände seien zum Teil durch heiße Temperaturen in den Sommermonaten und Winde, zum Teil durch absichtlich gelegte Feuer ausgebrochen.
Das Institut Ethiage und der WWF forderten in ihrem Bericht die griechischen Behörden zur Einrichtung eines "effizienten Schutzsystems" für die Wälder des Landes auf.
Quelle: AFP
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