08.03.2010, 18:40 Uhr | AFP/dpa/apn
Bei einem schweren Erdbeben im Osten der Türkei wurden fast 60 Menschen getötet (Foto: dpa)
Ein Erdbeben der Stärke 6,0 hat im Osten der Türkei laut Behördenangaben 57 Menschen in den Tod gerissen. Mindestens 100 Menschen wurden verletzt. Der Erdstoß und 30 kleinere Nachbeben zerstörten sechs Dörfer in der Provinz Elazig rund 550 Kilometer östlich von Ankara. Die Erdbebenwarte Kandilli in Istanbul warnte, die Nachbeben könnten noch Tage andauern.
Häuser und Moscheen in der ostanatolischen Region stürzten ein. Der Gouverneur der Provinz, Muammer Erol, sagte, inzwischen seien alle Verschütteten aus den Trümmerbergen geborgen worden. Einige von ihnen waren nach dem Erdstoß in Panik aus den Fenstern ihrer Wohnungen gesprungen.
Das Erdbeben hatte die Einwohner am frühen Morgen um 4.32 Uhr im Schlaf überrascht. Das Zentrum lag in der Nähe des Dorfes Basyurt. Auch in den Provinzen Tunceli, Bingöl and Diyarbakir waren Erschütterungen zu spüren und Menschen rannten in Panik auf die Straßen.
Am schwersten betroffen war das Dorf Okcular, wo die zum Teil aus Lehm errichteten Häuser regelrecht zu Staub zerfielen. Allein dort gab es mindestens 17 Todesopfer. "Das Dorf ist vollkommen zerstört", sagte der örtliche Gemeindevorsteher dem Fernsehsender NTV. Ähnliche Berichte gab es auch aus dem Dorf Yukari Kanatli: "Hier ist nicht ein Stein auf dem anderen geblieben", sagte der dortige Gemeindevorsteher. Die Hilfsorganisation Roter Halbmond schaffte Zelte in die Region, um Notlager für die Überlebenden zu errichten.
Das Beben in der Türkei steht nach Angaben niederländischer Seismologen in keinem Zusammenhang mit den jüngsten Erdbebenkatastrophen in Haiti und Chile. "Diese Ereignisse sind zu weit voneinander entfernt, um sich direkt gegenseitig zu beeinflussen", sagte Bernard Doft vom Meteorologischen Institut der Niederlande.
Die Türkei liegt in einer erdbebengefährdeten Zone und wird regelmäßig von Erdstößen erschüttert. Grund: Dort kollidieren die Kontinentalplatten Afrikas und Eurasiens. 1999 hatten zwei schwere Erdbeben im Nordwesten der Türkei rund 18.000 Menschen das Leben gekostet.
Quelle: dapd
Peter schrieb:
am 9. März 2010 um 13:43:39
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Erdbeben Türkei
es ist schlimm was da passiert,aber ist es nicht so das immer wenn etwas in der Türkei passiert gleich mal kritisiert wird
und da wird auch nicht wirklich geholfen.Andere länder wird gleich spenden gesammelt und Türkei gehört zu diesen ländern wo auch mit helfen und spenden aber zurück kommt nicht wirklich etwas.Und spart euch bitte die blöden kommentare es ist so
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Susanne schrieb:
am 8. März 2010 um 18:10:58
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erdbeben in elazig
weiß jemand ob das beben auch in alanya/Side spürbar war??
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Fragensteller schrieb:
am 8. März 2010 um 16:10:56
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Erdbeben/Türkei
Könnte es nicht möglich sein das diese Katastrophen(vor allem zur Zeit Erdbeben)im Zusammenhang mit einem bevorstehenden
Polsprung stehen?Ich weiß nicht in wie weit das Erdmagnetfeld die Kontinentalplatten beeinflußt?Katastrophen gabs schon immer keine frage aber diese Häufung ist schon seltsam da sich das Klima auch weltweit erwärmt,der Meeresspiegel steigt.
Eindeutig gibts zuviele von uns.....die Erde lebt und nur Sie ist unsre Heimat-----erdrückt--erpreßt-und erstickt sie nicht zu seh
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