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Trotz Ultimatums weiter Gewalt in Syrien

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Trotz Ultimatums weiter Gewalt in Syrien

19.11.2011, 18:39 Uhr

Syrien: Anti-Assad-Demonstrationen (Quelle: Reuters)

Anti-Assad-Demonstrationen in Syrien: Die Gewalt nimmt kein Ende (Quelle: Reuters)

Das syrische Regime ist auch kurz vor Ablauf eines Ultimatums der Arabischen Liga weiter mit brutaler Härte gegen seine Gegner vorgegangen. Oppositionsanhänger berichteten von erneuten Angriffen auf die Protesthochburg Homs. Insgesamt kamen am Samstag landesweit 13 Oppositionelle ums Leben, die Zahl der Verletzten wurde von Aktivisten mit rund 140 angegeben.

Zudem seien vier Angehörige des syrischen Geheimdienstes in der Provinz Hama getötet worden. Nach Angaben der staatlichen Agentur Sana wurden in der Provinz Idlib 140 Menschen bei Razzien "gegen Terroristen-Gruppen" festgenommen.

Ultimatum läuft ab

Seitdem sich abtrünnige Einheiten der Streitkräfte der Opposition angeschlossen haben und Stellungen der Regierungstruppen angreifen, ist die Gewalt in Syrien weiter eskaliert. Erst am Donnerstag hatten abtrünnige Soldaten Berichten zufolge in der Region Wadi al Deif Einheiten der Regierungstruppen mit schweren Maschinengewehren und gepanzerten Fahrzeugen angegriffen. Die Gefechte hätten vier Stunden gedauert, sagte ein Aktivist. Dabei seien mehrere Regierungssoldaten getötet worden.

Unterdessen steigt der internationale Druck auf Präsident Baschar al-Assad. Die syrische Regierung muss sich bis zum späten Samstagabend entscheiden, ob sie Beobachter der Arabischen Liga ins Land lässt. Ansonsten will die Organisation Sanktionen beschließen. Zuvor hatte die Liga Syrien bereits von ihren Treffen ausgeschlossen. Die syrische Regierung forderte zuletzt in einem Brief an den Generalsekretär der Arabischen Liga, Nabil al-Arabi, Änderungen an dem Protokoll der Liga, das die Einzelheiten dieser Beobachtermission regeln soll.

Clinton warnt vor Bürgerkrieg

US-Außenministerin Hillary Clinton hält eine weitere Eskalation des Konflikts für möglich und warnt vor einem Bürgerkrieg. Der TV-Sender NBC zitierte Clinton mit den Worten, Präsident Baschar al-Assad habe mit seinem Vorgehen gegen die Opposition "das Volk provoziert, gegen das Regime Waffen zu ergreifen".

"Es könnte einen Bürgerkrieg mit einer sehr entschlossenen und gut bewaffneten und letztlich gut finanzierten Opposition geben." Diese Opposition könnte von Überläufern aus der Armee "beeinflusst, wenn nicht gar angeführt" werden.

Gegen solche Deserteure soll es nach Angaben der Oppositionellen eine neue Offensive der Regierungstruppen in der Stadt Maaret al-Numan nahe der türkischen Grenze gegeben haben. Die Überläufer hätten zuvor Militäreinrichtungen attackiert, hieß es. Seit Beginn der Proteste im März kamen in Syrien Schätzungen zufolge mehr als 3500 Menschen ums Leben.


Quelle: dpa , AFP

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Kommentare (2)

zum Forum

Thema: "Trotz Ultimatums weiter Gewalt in Syrien"

Claudia L. schrieb: am 19. November 2011 um 18:53:58
(1) (1) Wie in Libyen werden Überläufern
hohe Ämter und viel Geld versprochen - von den Amis. Die Amis stänkern überall wo sie sich Vorteile
versprechen. Nur die Gewaltherrscher in Katar, Bahrein, Saudi-Arabien, Jemen werden von den Amis hofiert und unterstützt. Diese schweinische Politik stürzt die Welt von einem Krieg in den näschten. Die USA hat im Irak hunderttausende Zivilisten auf dem Gewissen. Für was ? Für eien Lüge. Und nun soll der Iran, Syrien zerstört werden. Hoffentlich greifen die Chinesen u. Russland eindlich ein .
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Friedensaktivist schrieb: am 19. November 2011 um 18:50:04
(1) (1) Serbische Spezialisten schulen seit Jahren
die "Willigen" in Tunesien, Ägypten, Libyen, Syrien, Marroko, Algerien und versorgen sie
mit Waffen. In Libyen wurden die Bengai-Terroristen von US-franz-britischen Spezialeinheiten mit Waffen und Men-Power unterstützt, sonst wäre es ihnen nicht gelugen vom 15.02.-15.03.2011 Bengasi u.a.Städte in ihre Hand zu bekommen. Am 15.03.2011 begann die NATO 26.000 Luftangriffe zu fliegen. In 7 Monaten wurden 100.000 Libyer durch die NATO getötet/verwundet. Nunsoll das gleiche Spiel in Syrien folg
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