20.01.2012, 12:27 Uhr
Großflächige Salzablagerungen im Toten Meer (Luftbild von Dezember 2011) (Quelle: Reuters)
Das Tote Meer ist vor etwa 125.000 Jahren wegen einer Dürreperiode fast ausgetrocknet. Das fanden Wissenschaftler der Hebräischen Universität in Jerusalem durch Bohrungen heraus. Für die Zukunft des Sees lässt das ihrer Ansicht nach nichts Gutes ahnen.
Gegenwärtig liegt der Wasserspiegel des Toten Meeres bei 426 Metern unter dem Meeresspiegel - und er nimmt ständig weiter ab. Hintergrund sei, dass zuviel Wasser aus dem Fluss Jordan, abgepumpt werde, erklärten die Forscher.
Die Wissenschaftler bohrten von November 2010 bis März vergangenen Jahres an zwei Punkten: einmal in etwa 300 Metern Tiefe in der Mitte des Sees sowie in der Nähe der Küste von Ein Gedi. In einer Tiefe von etwa 250 Metern unter dem Meeresboden entdeckten sie dicke Salzablagerungen.
Dies sei ein Hinweis auf einen Zeitabschnitt vor etwa 125.000 Jahren, in dem der See aufgrund klimatischer Veränderungen fast verschwunden war. Darüber seien schlammige Erdschichten gefunden worden, die auf eine spätere, wasserreichere Zeit hinwiesen.
Der salzigste See weltweit hat eine Wasserfläche von rund 700 Quadratkilometern, die in zwei voneinander unabhängige Seen geteilt ist. Im nördlichen, natürlichen Becken sinkt der Wasserspiegel jährlich um etwa einen Meter, während er in einem künstlich angelegten Teil an der Südseite wegen der Salzablagerungen steigt - und dies bedroht die anliegenden Bauten.
Das Tote Meer wird vor allem vom Jordan, der wichtigsten Süßwasserquelle für Israel, Palästina und Jordanien, gespeist. Das Meer hat keinen Abfluss und verliert nur durch Verdunstung Wasser.
Quelle: dpa
Schwarzer Mann schrieb:
am 20. Januar 2012 um 17:54:04
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@ grüne Frau
"Grüne Frau", um unseren Hamburger Hafen ist mir nicht bange, aber um das Mittelmeer. Das ergießt sich dann über
Israel und Palestina und alle Kreuzfahrer sitzen auf Grund... (-:
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grüneFrau@ schrieb:
am 20. Januar 2012 um 17:41:26
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anbohren unverantwortlich
es ist unverantwortlich, was Agnes da anregte. Das Mittelmeer soll angebohrt werden und Wasser würde abgezapft.
Das ist so, als würde man in einer Badewanne den Stöpsel ziehen. Dann würde in Folge der Hamburger Hafen trocken liegen usw. Das lehne ich ab.
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Mittelmeer schrieb:
am 20. Januar 2012 um 17:09:31
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@Agnes, due kriegst es aber
heute ab. Wenn du eine Pipeline um (das ) Mittelmeer baust ,bringt das garnichts, die Pipeline müßte schon an
das Mittelmeer "angeschlossen " werden. Aber die Israelis würden sich bedanken; denn das Tote Meer ist doch gerade eine Touristenattraktion.. Deine Rechtschreibung finde ich nicht schlimm, da gibt es wirklich schlimmere Beispiele.
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