21.02.2012, 12:26 Uhr | dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
Sanaa (dpa) - Begleitet von Gewalt und Drohungen sind die Menschen im Jemen zur Wahl gegangen, um einen Nachfolger für Langzeitpräsident Ali Abdullah Salih zu bestimmen. Zur Wahl steht allerdings nur ein Kandidat: der seit 1994 amtierende Vizepräsident Abed Rabbo Mansur Hadi. Darauf hatten sich die großen Parteien des Landes verständigt, um weitere Konflikte zu vermeiden. Bei Feuergefechten zwischen Sicherheitskräften und politischen Gruppierungen, die zum Wahlboykott aufgerufen hatten, gab es nach Angaben der Polizei mindestens zwei Tote und rund 30 Verletzte.
Quelle: dpa
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