21.02.2012, 22:02 Uhr | dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
Sanaa (dpa) - Im Jemen sind Millionen von Menschen zur Wahl gegangen, um einen Übergangspräsidenten zu wählen. Die Wahl war von Gewalt überschattet. Mindestens vier Menschen sollen ums Leben gekommen sein. Viele Wähler in der Hauptstadt Sanaa betonten, sie hätten ihre Stimme nicht abgegeben, um «Ja» zu Vizepräsident Abed Rabbo Mansur Hadi zu sagen, der als einziger Kandidat für das Amt des Übergangspräsidenten angetreten war. Ihnen sei es vielmehr darum gegangen, Präsident Ali Abdullah Salih endlich loszuwerden. Salih hatte sich im Januar in die USA abgesetzt.
Quelle: dpa
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