04.05.2011, 13:06 Uhr
Angehörige und Freunde bangen um die verschütteten Arbeiter im mexikanischen Kohlebergwerk (Foto: ap) (Quelle: AP)
Bei einem Minenunglück im Norden Mexikos sind mindestens drei Bergleute ums Leben gekommen. Elf weitere Kumpel seien in dem Kohlebergwerk in der Nähe der Stadt Sabinas im Bundesstaat Coahuila verschüttet worden, teilte Arbeitsminister Javier Lozano mit. Die Zahl der Todesopfer drohe weiter zu steigen: "Die Aussichten sind nicht ermutigend."
In dem Bergwerk hatte sich in etwa 50 Metern Tiefe eine Gasexplosion ereignet. Einsatzkräfte versuchten in einem Wettlauf gegen die Zeit, die verschütteten Bergleute zu retten, konnten aber zunächst nur drei Leichen bergen.
Die Staatsanwaltschaft teilte mit, dass ein 14-jähriger Junge, der über Tage in der Nähe des Eingangs der Mine gearbeitet habe, durch die Wucht der Explosion verletzt worden sei. Er wurde ins Krankenhaus gebracht, wo ihm beide Arme amputiert wurden. Ein Beamter der Zivilschutzbehörde sagte, dass offenbar Methangas die Explosion ausgelöst habe. Die hohe Methangaskonzentration in dem Bergwerk hatte die Rettungskräfte mehrere Stunden lang daran gehindert, zu den Verschütteten hinabzusteigen.
Quelle: AFP
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