09.01.2012, 09:21 Uhr
Bei ihrem Sonntagsspaziergang ist im unterfränkischen Alzenau eine Familie auf dem Gehsteig von einem Auto erfasst worden: Die 36 Jahre alte Mutter und ihr siebenjähriger Sohn kamen ums Leben. Der 44 Jahre alte Vater und der fünfjährige zweite Sohn erlitten nach Polizeiangaben schwere Verletzungen.
Die Verletzten wurden mit Rettungshubschraubern in ein Krankenhaus nach Frankfurt am Main gebracht. Wie es zu dem Unfall kam, ist nach Polizeiangaben noch völlig unklar. Von den Verletzten habe niemand vernommen werden können. "Der Autofahrer war laut Zeugen sehr schnell", sagte ein Polizeisprecher. Bremsspuren gebe es nicht.
Die weiträumig abgesperrte Unfallstelle bot ein Bild des Schreckens. Splitter, Blut auf dem Boden, Blaulicht, Dutzende Einsatzkräfte. Ein Anwohner hatte gehört, wie der Fahrer am Nachbarhaus gegen die Wand prallte. Davon zeugt noch ein stark verbeultes Kellerfenster. "Es gab einen schweren Knall, als ob jemand einen Kracher in die Kanalisation geworfen hätte", sagte er.
Nach dem Aufprall wurde die Limousine weggeschleudert, direkt in die Familie beim Spaziergang am Sonntagnachmittag auf dem Gehweg, der Wagen schleifte die Mutter und den Siebenjährigen mehrere Meter mit. Der Anwohner hörte Schreie von Verletzten. "Das Auto wurde genau dorthin geschleudert, wo die Familie unterwegs war", sagte der Polizeisprecher.
Der 51-Jährige Fahrer war zuvor nach Zeugenangaben viel zu schnell in einer 30er-Zone unterwegs gewesen und hatte die Verkehrsinsel eines Kreisverkehrs überfahren. Der Fahrer müsse ohne zu Lenken herangeschossen sein, meinte der Anwohner.
Über die Unfallursache kann er nur mutmaßen: "Vielleicht hatte der Fahrer plötzlich Herzprobleme, oder einen Krampf." Die Polizei nannte das zunächst reine Spekulation. Der 51-Jährige wurde in seinem Auto eingeklemmt und musste befreit werden. Die Fahrerseite der Limousine war völlig zerstört. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde ein Sachverständiger zur Ermittlung des Unfallhergangs herangezogen. Ein Kriseninterventionsteam kümmerte sich um Zeugen und Hinterbliebene.
Quelle: t-online.de , AFP , dapd , dpa
ebi schrieb:
am 8. Januar 2012 um 19:37:15
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unfall
die raserei nimmt überhand,mehr führerscheinentzug kann da nur etwas helfen.
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An alle Voreiligen schrieb:
am 8. Januar 2012 um 19:33:35
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Unfalldrama
Wenn man den Bericht aufmerksam liest, steht da, dass noch nicht feststeht, ob Alkohol im Spiel war. Die Meute läßt aber schon
ihr Vorurteile los. Hat jemand schon mal darüber nachgedacht, daß der Fahrer vielleicht auch einen Herzinfarkt am Steuer erlitten haben könnte. Bewußtlos am Steuer kann so ein Drama auch passiert sein. Laßt die Ermittler erst ihre Arbeit machen bevor ihr Eure dummen Sprüche abläßt. Mein Beleid an die Hinterbliebenen und rasche Genesung an die Verletzten.
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Libby schrieb:
am 8. Januar 2012 um 19:33:32
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Raserfreunde
Auch wenn der der Unfallfahrer einen Herzinfarkt hatte, 30 kmh ist er bei dieser Zerstörug des Fahrzeuges wohl unmöglich
gefahren, aber das werden die Sachverständigen rausbekommen
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