16.09.2011, 10:17 Uhr
Weil sie vor sechs Jahren einen Mann zu Tode geprügelt und über den Angriff gelogen haben, sind in den USA zwei Polizisten aus New Orleans zu langjährigen Haftstrafen verurteilt worden.
Der Beamte Melvin Williams wurde wegen des Todes von Raymond Robair und wegen Behinderung der Justiz zu mehr als 20 Jahren Gefängnis verurteilt, teilte das US-Justizministerium mit. Sein Kollege Matthew Dean Moore erhielt wegen Justizbehinderung und falscher Angaben gegenüber der Bundespolizei FBI knapp sechs Jahre Haft.
Den Gerichtsdokumenten zufolge hielten die beiden Polizisten ihr Opfer an einem Julimorgen des Jahres 2005 an. Während Moore den Mann festhielt, trat ihm Williams in die Seite und schlug mehrfach mit einer Metallstange auf ihn ein. Robair erlitt mehrere Rippenbrüche und einen Riss an der Milz, er starb an starken inneren Blutungen.
Die Polizisten brachten den verletzten Mann zwar in ein Krankenhaus, gaben dort aber an, der Mann leide an einer Überdosis Drogen, weswegen die Ärzte zunächst die falschen Notfallmaßnahmen ergriffen.
In ihrem Polizeibericht gaben die Polizisten dann an, sie hätten gesehen, wie der Mann sich an die Brust gegriffen habe und zusammengebrochen sei. Sie hätten ihn daher ins Krankenhaus gebracht.
Quelle: AFP
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