02.12.2011, 15:51 Uhr | dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
Tübingen (dpa) - Im Prozess um eine tödliche Geisterfahrt in Baden-Württemberg hat der Angeklagte bestritten, den Unfall mit Absicht verursacht zu haben. Er habe Drogen kaufen wollen, sich dann aber verfahren und sei schließlich ziellos durch die Gegend gekurvt, sagte der 35-Jährige vor dem Landgericht Tübingen. Er war im April als Geisterfahrer frontal in das Auto einer Familie gerast. Der Vater starb, seine Frau und seine Tochter überlebten schwer verletzt. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten vor, absichtlich zum Geisterfahrer geworden zu sein, um sich umzubringen.
Quelle: dpa
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