17.01.2011, 11:58 Uhr
Im Fall der ursprünglich zum Tode durch Steinigung verurteilten Iranerin Sakineh Mohammadi-Aschtiani gibt es offenbar Hoffnung. Ein Abgeordneter schrieb in einem Brief an die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff, die Todesstrafe sei suspendiert worden.
Unklar blieb, warum die Ankündigung nicht von den Justizbehörden oder vom Präsidenten kam.
Aschtiani war 2006 wegen Ehebruchs zum Tode durch Steinigung verurteilt wurde. Nach massiven Protesten des Auslands hieß es dann, sie werde nun nicht mehr wegen Ehebruchs verurteilt, was die Steinigung zur Folge hätte, sondern wegen der Ermordung ihres Mannes. Den hatte sie in einer Fernsehsendung gestanden. Darauf steht im Iran der Tod durch den Strang.
Quelle: dpa
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