17.05.2011, 17:39 Uhr
Beim Absturz von AF 447 am 1. Juni 2009 starben 228 Menschen (Foto: Reuters)
Zwei Jahre nach der rätselhaften Flugzeugkatastrophe über dem Atlantik verdichten sich Hinweise auf schweres menschliches Versagen. Nach einer ersten Auswertung der jüngst auf dem Meeresgrund entdeckten Flugschreiber der Air-France-Maschine gibt es keine Hinweise auf grundlegende Mängel an der Maschine vom Typ Airbus A330-200.
Mit Einverständnis der französischen Luftfahrtermittlungsbehörde (BEA) durfte der Hersteller seine Kunden darüber informieren. Damit liegt die Verantwortung für den Absturz auf dem Flug Rio-Paris vermutlich bei den Piloten oder der Fluggesellschaft Air France.
Die BEA betonte, dass noch keine Schlussfolgerungen über die Unglücksursache gezogen worden seien. Bis zuletzt gab es immer wieder Vermutungen, dass Fehler am Flugzeug die Katastrophe auslösten.
Bei dem Absturz am Pfingstmontag 2009 kamen alle 228 Menschen an Bord ums Leben, darunter 28 Deutsche. Klar ist bis heute nur, dass es auf dem Flug von Rio de Janeiro nach Paris in einer Unwetterfront Probleme bei der Geschwindigkeitsmessung gab. Die Flugschreiber des abgestürzten Airbus waren erst Anfang April auf dem Meeresgrund des Atlantik entdeckt worden. Ihre Daten werden seit dem Wochenende in Frankreich ausgewertet.
"Es ist so gut wie sicher, dass der Unfall vollständig aufgeklärt werden kann", kommentierte die BEA in einer knappen Mitteilung, in der sie auch vor voreiligen Schlüssen warnte. Vor dem Sommer werde aber kein Zwischenbericht veröffentlicht. Die Auswertung sei langwierig und erfordere Sorgfalt.
Die BEA hatte erst am Montag bekanntgegeben, dass die Flugschreiber am Wochenende nach zwei Jahren im Meer ausgelesen werden konnten. Ein Tauchroboter hatte die Geräte zuvor aus rund 4000 Metern Tiefe an die Meeresoberfläche geholt. Die Absturzstelle liegt mehr als 1000 Kilometer vor der brasilianischen Küste.
Dank der beiden Geräte können die Ermittler den Flug nun genau rekonstruieren. Der Flugdatenschreiber registrierte zahlreiche Parameter wie Höhe und Neigungswinkel der Maschine sowie Triebwerkseinstellungen. Der Stimmenrekorder nahm während des Flugs die Gespräche und Geräusche im Cockpit auf.
Neben den Flugschreibern und zahlreichen anderen Flugzeugteilen hat das Bergungsteam in den vergangenen Wochen auch zwei Leichen an die Oberfläche geholt. Derzeit wird geprüft, ob sie mit Hilfe von DNA-Proben noch identifiziert werden können. Falls nicht, soll die Ruhe der Toten nicht weiter gestört werden. Rund 50 Leichen wurden bislang auf dem Meeresboden entdeckt. Direkt nach dem Unglück vor zwei Jahren waren ebenso viele auf dem Wasser treibende Opfer geborgen worden.
Quelle: dpa
HMW schrieb:
am 17. Mai 2011 um 21:10:58
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Menschen
Kann man das idiotische "darunter 28 Deutsche" nicht mal weglassen????
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Winfried schrieb:
am 17. Mai 2011 um 20:51:43
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@harald
Ich glaube ja eher an ein Störmanöver von einem UFO.
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harald schrieb:
am 17. Mai 2011 um 20:49:15
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wie üblich ...
melden sich hier viele selbsternannte Fachleute zu Wort. Von Flugspezialisten über Elektroniker bis zu Hellsehern.
Lasst
Die Leute ihren Job und den auch juut machen.
Wenn Daten rekonstruierbar sind, dann wird das nachvollziehbar veröffentlicht werden. N24 steht sicher schon in den Startlöchern ;-)
Ich persönlich glaube fast an fetten Hagel, der die Piloten KO geschlagen hat. Aber da müssen die Brocken schon sehr fett gewesen sein.
Abwarten.
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