07.09.2010, 15:47 Uhr
Thilo Sarrazin trat in Berlin mit Leibwächtern auf (Foto: AFP) (Quelle: AFP)
Der wegen seiner muslimkritischen Äußerungen umstrittene Banker Thilo Sarrazin ist im Internet angeblich mit Mord bedroht worden. Der Staatsschutz in Nordrhein-Westfalen ermittele aufgrund eines Eintrages auf "Facebook", berichtet die Internetausgabe der "Bild"-Zeitung unter Berufung auf Sicherheitskreise.
Ein Sprecher der Polizei in Köln hat die Ermittlungen inzwischen bestätigt. Oberstaatsanwalt Rainer Wolf sagte jedoch, er habe bislang keinen konkreten Vorgang vorliegen.
Nach der Veröffentlichung seines Buches "Deutschland schafft sich ab" habe auch der Berliner Staatsschutz die Gefährdungsstufe Sarrazins heraufgesetzt, berichtet "Bild.de". Das Blatt zitiert den Bundesvorsitzenden der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt: "Sarrazin ist objektiv bedroht und wird das auch noch lange bleiben, denn die Bedrohung wird eher zunehmen, als abnehmen."
Bei einem ersten öffentlichen Auftritt nach der Vorstellung des umstrittenen Buches war Sarrazin am Montag von vier Leibwächtern begleitet worden. Nach der Veranstaltung wurde er auf der Straße aus einem Auto heraus als "Nazischwein" beschimpft.
Die Hildesheimer Buchhandlung Decius sagte unterdessen eine für Donnerstag geplante Lesung von Sarrazin ab. Zur Begründung erklärte eine Sprecherin, man sehe sich leider nicht in der Lage, "die Sicherheit der Besucher und der Mitarbeiter in der Buchhandlung während der Veranstaltung zu gewährleisten". In Hildesheim wollte Sarrazin ursprünglich seine Lesereise beginnen.
In Potsdam und Berlin sagten ebenfalls zwei Kulturzentren geplante Termine kurzfristig ab; sie wollten Sarrazin keine Bühne bieten. Hier wurden jedoch Ausweichquartiere gefunden. In Berlin wird der umstrittene SPD-Mann statt beim Internationalen Literaturfestival im Haus der Kulturen der Welt (HKW) in einer Diskussionsrunde auftreten, die die Peter-Weiss-Stiftung organisiert. Nach Angaben von Stiftungsvorstand und Festivalleiter Ulrich Schreiber hat Sarrazin zugesagt, am 10. September mit ZDF-Moderator Christhard Läpple über die politische Kultur in Deutschland zu diskutieren. In Potsdam sagte das Kulturzentrum "Waschhaus" die geplante Lesung ab. Die Veranstaltung soll nun am kommenden Donnerstag im Nikolaisaal stattfinden. Der Saal fasst 700 Menschen.
Das Literaturhaus in München entschied sich, trotz "sehr lauter Drohungen" eine Lesung abzuhalten. Man halte eine kritische Auseinandersetzung mit Sarrazins Thesen für unverzichtbar, sagte Sprecherin Marion Bösker. Das Literaturhaus plant allerdings, die für den 29. September geplante Diskussion zwischen Sarrazin und dem Journalisten Gabor Steingart zu erweitern. Aufs Podium sollen weitere Experten geladen werden, die die Thesen des Autors etwa zur Vererbungslehre fachlich beleuchten sollen. Die Veranstaltung in München wird jedoch voraussichtlich unter Polizeischutz stattfinden.
Quelle: dapd , AFP , dpa , t-online.de
jojo schrieb:
am 7. September 2010 um 14:10:37
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Sarazzin
So, nun raten wir mal wer die Drohungen ausgesprochen hat? Ich dachte, dass wir Deutsche in unserem eigenen Land freie
Meinungsäusserung haben!!! Auch ein hohes Tier einer Bank darf das!!! Die Migranten sollten sich das mal zu Herzen nehmen und selbst mal drüber nachdenken, ob das nicht die Wahrheit ist, was er denkt! Wir müssen uns in Muslemischen Ländern auch anpassen!!! Also müssen die das hier auch!!! In der Türkei zb. gibt es keine Sozialhilfe, Kindergeld oder sonstige Sozileistungen!
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Barney schrieb:
am 7. September 2010 um 14:10:22
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(1)
Wahrheit
Zur Zeit besteht die Regierung und und alle anderen"Politgrössen" nur aus Warmduschern, die die überall und mit jedermann gut
Freund sein will. Kein Widerspruch gegen "big brother" USA, was dort gesagt und beschlossen wird, machen wir doch mit!
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Harro schrieb:
am 7. September 2010 um 14:10:04
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Betroffene Hunde bellen!
Betroffene Hunde bellen.Und viele Ausländer sehen das auch so das einige ihrer Landsleute es vermissen lassen sich
in unserer Gesellschaft einzubringen.Auch wir können im Ausland nicht machen was wir wollen.
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