07.12.2011, 15:12 Uhr | LS
Es klingt wie eine Horrorgeschichte: Als das amerikanische Model Lauren Scruggs am vergangenen Wochenende nach einem Rundflug über das weihnachtlich illuminierte Dallas aus dem Flugzeug ausstieg, geriet sie mit dem Oberkörper in den Propeller der Maschine. Die 23-Jährige überlebte, trug aber schwerste Verletzungen davon.
Vermutlich war Lauren Scruggs zuerst mit der Hand in den Propeller gekommen. Wie die "New York Post" berichtet, wurde die linke Hand dabei fast abgerissen, sie musste später amputiert werden. Weitere schwere Verletzungen erlitt das Model an Kopf und Schultern. Ihr Gesicht soll von Schnitten übersät sein, das linke Auge wurde geschädigt. Wie genau Scruggs in den Propeller der Zweisitzmaschine vom Typ Aviat Husky geraten konnte, ist noch nicht klar.
Die Bundesflugbehörde FAA hat die Ermittlungen aufgenommen und äußerte in einem ersten Statement, dass der Pilot wohl den Motor im Leerlauf hatte laufen lassen, während das Model ausstieg, um für einen anderen Passagier Platz zu machen. Warum der Pilot seine Passagierin bei laufendem Motor aussteigen ließ, auf der Beantwortung dieser Frage liegt nun das Hauptaugenmerk der Ermittler. Den Namen des Mannes gaben sie bisher nicht bekannt. Es soll sich aber um einen Freund des Models handeln.
Lauren Scruggs wurde nach dem Unfall im Parkland Hospital von Dallas mehrfach operiert. Entgegen ersten Befürchtungen kann ihr verletztes Auge wohl gerettet werden. Laut den behandelnden Ärzten ist ihr Zustand stabil. Ihre Zwillingsschwester Brittany erklärte dem Model, dass sie einen Unfall gehabt habe. Mit einem Handdruck gab Lauren zu verstehen, dass sie es verstanden habe.
Die Eltern des Models sagten am Dienstag zu dem TV-Sender MSNBC: "Es waren schlimme Tage, aber wir sind dankbar, dass sie lebt." Jetzt setzen sie alle Hoffnung in die Ärzte, sind aber zuversichtlich: "Sie ist eine Kämpferin, sie wird es schaffen."
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Quelle: t-online.de
1945 er schrieb:
am 7. Dezember 2011 um 20:59:25
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Propeller
Bei den alten Doppeldeckern und auch noch bei anderen alten Sportflugzeugen musste man den Motor mit den Propeller von
Hand
anwerfen. Wehe man war da zu langsam oder der Propeller hat zurück-
geschlagen, dann war die Hand oder der Arm weg. Auch beii Modell- flugzeugen habe ich mir schon blutige Finger geholt, beim Anwerfen des
Motors, wenn der Propeller zurückgeschlagen hat.
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Realist schrieb:
am 7. Dezember 2011 um 20:44:56
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Verletzung durch Propeller
Ob nun der Pilot schuld ist oder Frau Scruggs durch Leichtsinn dieser Unfall
widerfahren ist ist doch im
Augenblick vollkommen uninterssant. Wichtig
ist das Frau Scruggs möglichst wenig Folgeschäden hat und bald wieder
gesund ist. Schadenfreude oder Besserwisserei ist hier Fehl am Platz.
Es passieren auch anderen Leuten Unfälle wo man glauben sollte so was
gibts gar nicht. Also, ein bischen mehr Mitleid und Zuspruch für Frau Srcuggs
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Dr. Müller-Lüdenscheid schrieb:
am 7. Dezember 2011 um 20:32:16
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Unfall
Bei den US - Marinefliegern auf den Flugzeugträgern kommt es hin und
wieder vor, dass ein Mitglieder der Besatzung auf den Flugdecks
von Flugzeugturbinen angesogen werden und dann zu Tode kommen.
In der Zivil-Luftfahrt darf so etwas aber nicht passieren. Motoren
oder Tribwerke abstellen und dann erst aussteigen. Speziell bei Hub-
schraubern ist äußerste Vorsicht geboten.
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