
03.06.2011, 13:42 Uhr
Screenshot aus dem IBU-Video mit Bild des angeblich getöteten "Miqdaad" aus Essen (Foto: Screenshot)
Wenn die Propagandisten von Terrorgruppen ihre Ansprachen damit beginnen, dass sie eine "frohe Botschaft" zu verkünden haben, geben sie meistens den Tod eines Mitstreiters bekannt. So ist es auch im Fall eines aktuellen Videos der Islamischen Bewegung Usbekistans (IBU). Ein "Bruder aus Essen", verkündet Yassin C. aus Bonn alias "Abu Ibraheem" in dem acht Minuten langen Band, sei in Afghanistan ums Leben gekommen.
Laut dem Video, das "Spiegel Online" vorliegt, handelt es sich bei dem getöteten Dschihadisten aus Deutschland um einen Mann afghanischer Abstammung der eigentlich Abdullah geheißen habe, unter den Kämpfern aber als "Miqdaad" bekannt gewesen sei. Er sei am 20. März 2011 nahe der Stadt Kunduz in Nordafghanistan in einem Gefecht mit US-Soldaten getötet worden.
Angeblich war er erst im November 2010 im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet eingetroffen. Im Januar 2011 habe er seine Ausbildung im Trainingslager absolviert. Danach sei er nach Nordafghanistan gereist. Sein Wunsch war es laut "Abu Ibraheem", die in Kunduz stationierten deutschen Soldaten anzugreifen. In einer kurzen Passage, die vor seinem Tod aufzeichnet wurde, drückt "Miqdaad" seine Freude darüber aus, dass man ihn in den Kampf gegen Bundeswehr und NATO schicken werde.
Im zweiten Teil des Videos stachelt IBU-Sprecher "Abu Ibraheem" in Deutschland lebende Afghanen an, sich dem Kampf gegen "die Besatzer" anzuschließen. Erst am Donnerstag war ein deutscher Soldat bei einem Anschlag ums Leben gekommen.
Die Authentizität des Videos ist von unabhängiger Seite nicht unmittelbar zu bestätigen. Aber der Fundort, die Machart, die eingeblendeten Logos und der gezeigte Sprecher sind Indizien dafür.
Wenn sich die Nachricht vom Tod des jungen Esseners bestätigt, wäre er einer von mindestens einem halben Dutzend Dschihadisten aus Deutschland, die am Hindukusch ums Leben gekommen sind. Einer starb als Selbstmordattentäter, mindestens zwei fielen US-Drohnen zum Opfer, mindestens vier weitere starben bei Gefechten mit pakistanischen und US-amerikanischen Soldaten.
Die IBU ist eine ursprünglich usbekische militante Gruppe, die ihr Hauptquartier aber schon vor Jahren ins pakistanische Nordwaziristan verlegt hat. Sie ist eine der zahlenmäßig größten militanten Gruppen in dem Krisengebiet, kooperiert unter anderem mit den afghanischen Taliban und Al-Kaida und verfügt über mehrere Rekruten aus Deutschland. Allerdings haben ihr einige dieser Rekruten aus Deutschland zuletzt offenbar desillusioniert den Rücken gekehrt. Angeblich leidet die IBU an Geldknappheit und ist kaum in der Lage, Training für ihre Kämpfer oder ausreichend Waffen zu organisieren.
Quelle: Spiegel Online
Klaus schrieb:
am 3. Juni 2011 um 17:11:52
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Dschihadisten
Unsere Politiker können nur eins : viel labern und mit viel Worten nix sagen!
Man weiss, wo in Deutschland die Hassprediger
stecken...aber man beobachtet ja ! Wo normale Menschen ihr Gehirn haben, scheinen diese Terroristen nur eine Kalkleiste zu besitzen. Diese ganzen Primitivlinge zusammen ins Flugzeug und über ihren Heimatländern abspringen lassen...aber ohne Fallschirm !!! Manche scheinen es immer noch nicht kapiert zu haben: die haben uns den Krieg erklärt, also mit gleicher Münze zurück !!
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Mikke schrieb:
am 3. Juni 2011 um 16:42:23
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Terroristen
Jeder Politiker, der für einen Auslandseinsatz votiert, müsste eigentlich jemand aus seinem direkten Famiilien-Umfeld oder sich
selber in den Krieg ziehen lassen. Dann wären wir schon längst aus Afghanistan draußen.
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Rainer schrieb:
am 3. Juni 2011 um 16:35:03
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Dschihadisten
Na dann können wir ja unsere Soldaten endlich aus Afghanistan rausholen . Ich weiß sowieso nicht warum wir dort angeblich
unsere Freiheit verteidigen. Sollen doch unsere schlauen Politiker dort zum Kämpfen hinfliegen. Für jeden toten Soldaten müsste ein Politiker, der die Verantwortung trägt vor Gericht gestellt werden. Ich möchte gerne G. Westerwelle in einem Marder im Einsatz sehen.Der würde sich in die Hose machen.
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