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Tepco meldet Fortschritt bei Lösung der Fukushima-Krise

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Tepco meldet Fortschritt bei Lösung der Fukushima-Krise

27.06.2011, 17:16 Uhr

Fukushima: Ein Kran fischt Abfall aus Reaktor 1. AKW-Betreiber Tepco hat mittlerweile einen Weg gefunden, das verseuchte Kühlwasser in den Reaktoren aufzubereiten. (Foto: dpa)

Fukushima: Ein Kran fischt Abfall aus Reaktor 1. AKW-Betreiber Tepco hat mittlerweile einen Weg gefunden, das verseuchte Kühlwasser in den Reaktoren aufzubereiten. (Foto: dpa)

Der Betreiber des havarierten japanischen Atomkraftwerks Fukushima kühlt die beschädigten Reaktoren jetzt mit vormals radioaktiv verseuchtem und inzwischen aufbereitetem Wasser. Mit dem Einsatz des gereinigten Wassers sei am Montagnachmittag (Ortszeit) begonnen worden, sagte ein Tepco-Sprecher.

Die Aufbereitungsanlage war in Rekordzeit errichtet und Mitte Juni in Betrieb genommen worden. Nur fünf Stunden nach Inbetriebnahme hatte die Anlage wegen eines Schadens aber vorübergehend wieder gestoppt werden müssen. Das Problem konnte nun behoben werden.

110.000 Tonnen verseuchtes Wasser in Reaktoren

Der Atom-Beauftragte von Regierungschef Naoto Kan, Goshi Hosono, sagte, er sei erleichtert, dass die Reaktoren in Fukushima nun mit aufbereitetem Wasser gekühlt würden. Einen solchen Wasserkreislauf zu errichten habe länger gedauert als ursprünglich erwartet.

Seit dem schweren Erdbeben im Nordosten Japans und dem anschließenden Tsunami am 11. März haben sich in den Reaktorgebäuden und Turbinen des AKW-Fukushima rund 110.000 Tonnen hochradioaktives Wasser angesammelt. Sie hindern die Arbeiter vor Ort daran, die Kühlsysteme für die atomaren Brennstäbe zu reparieren. Die Reinigung des Wassers gilt daher als wichtiger Schritt bei den Versuchen, die Anlage zu stabilisieren.

Die Aufbereitungsanlage, die der französische Atomkonzern Areva zusammen mit dem US-Unternehmen Kurion errichtete, kann 1200 Tonnen Wasser pro Tag aufbereiten. Die Radioaktivität des Wassers wird dadurch 1000 bis 10.000 Mal schwächer. Tepco benötigt jeden rund 500 Tonnen Wasser, um die Reaktoren zu kühlen.


Quelle: AFP , dpa

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Kommentare (1)

zum Forum

Thema: "Tepco meldet Fortschritt bei Lösung der Fukushima-Krise"

lobsang schrieb: am 27. Juni 2011 um 17:03:35
(0) (0) hammer
sollte nicht in jedem AKW so eine anlage von beginn an stehen? Fahrlässiges Verhalten wird uns auch in deutschen AKW's
begenen. Hoffentlich ohne Strahlungsaustritt.
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