31.05.2010, 09:28 Uhr
Der wegen des Besitzes von Kinderpornos verurteilte frühere SPD-Bundestagsabgeordnete Jörg Tauss ist aus der Piratenpartei ausgetreten. "Wir müssen an den Infoständen über unsere Inhalte diskutieren können und dürfen nicht durch eine 'Tauss-Debatte' gelähmt werden. Aus diesem Grunde erkläre ich meinen Austritt aus der Partei", teilte Tauss laut Piratenpartei mit. Tauss war am Freitag vom Landgericht Karlsruhe zu 15 Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt worden.
"Die Piraten respektieren seine Entscheidung, da er die Partei damit ausdrücklich unterstützen will und bedanken sich für die bisherige Zusammenarbeit," erklärte die Piratenpartei. Tauss hatte sich von Mitte 2007 bis Januar 2009 mehr als 200 Bilddateien und drei DVDs mit harter Kinderpornografie verschafft. Im Prozess räumte er den Besitz des Materials ein. Er habe sich als Medienexperte davon überzeugen wollen, dass sich die Verbreitungswege der Kinderpornos weg vom Internet hin zu Telefonhotlines verlagert hätten.
Bei der Bundestagswahl im September 2009 erreichte die Piratenpartei aus dem Stand 2,0 Prozent. Im Vergleich zur Europawahl im Juni 2009 konnte sie die Zahl ihrer Stimmen sogar fast vervierfachen. Die Piratenpartei hat eigenen Angaben zufolge 12.000 Mitglieder.
Quelle: dapd
Cocoschatz schrieb:
am 30. Mai 2010 um 16:00:11
(0)
(0)
Tauss erklärt Austritt aus der Piratenpartei
Für so jemand, ob er nun Tauss heißt, oder anders, sind 15 Monate auf Bewährung ein
Lottogewinn. Dem kleinen Mann hätte man nicht so viel Milde entgegengebracht. So viel zu unserem "Rechtsstaat". Übrigens, wer fragt den nach dem Recht der Kinder? Diese Richter gehören davongejagt, jawoll.
mehr
Kommentar melden
chris schrieb schrieb:
am 30. Mai 2010 um 15:45:16
(0)
(0)
tauss
h. tauss, hat mist gebaut und tritt aus seiner partei aus. manche in anderen parteien haben auch mist gebaut, warum treten die nicht
zurück, das wäre vernünftiger für unser land.
mehr
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Die Mexikanerin Natalia Juarez will mit dem Plakat aufrütteln. zum Video