09.05.2011, 09:58 Uhr
In der südafghanischen Stadt Kandahar gibt es schwere Gefechte zwischen Talibankämpfern und Sicherheitskräften (Foto: AP) (Quelle: AP)
Bei andauernden schweren Angriffen von Talibankämpfern auf Regierungsgebäude in der südafghanischen Stadt Kandahar sind nach Angaben des Innenministeriums mindestens 25 Menschen getötet worden. Ziel der Offensive zur Rückeroberung der ehemaligen Taliban-Hochburg waren der Wohnsitz des Provinzgouverneurs, das Rathaus, Büros des Geheimdienstes sowie drei Polizeireviere und zwei Schulen.
Bei den Toten soll es sich nach Angaben des Ministeriums hauptsächlich um Extremisten handeln. 15 Aufständische seien seit Beginn des Angriffs am Samstagnachmittag erschossen worden, sagte ein Sprecher. Acht Selbstmordattentäter sprengten sich demnach in Fahrzeugen in die Luft. Auch zwei Polizisten und ein Zivilist sollen unter den Opfern sein. Bis zu 40 weitere Menschen wurden verletzt.
Nach Angaben der Provinzregierung wurden fünf Selbstmordattentäter festgenommen, bevor sie ihren Sprengstoff zünden konnten. Eine unbekannte Anzahl Aufständischer habe sich im Hotel Kandahar verschanzt und schieße von dort aus auf ein Geheimdienst-Büro, sagte ein Angehöriger der Sicherheitskräfte. Augenzeugen berichteten von mehreren Explosionen an verschiedenen Orten in der Hauptstadt der Provinz Kandahar.
Baschari sagte am Sonntag, einige der Aufständischen bei den Gefechten gehörten zu den fast 500 Talibankämpfern, die im vergangenen Monat aus dem Gefängnis in Kandahar geflohen waren. Nach Beginn des Taliban-Angriffs kam das öffentliche Leben in der Provinzhauptstadt zum Erliegen. Anwohner blieben in ihren Häusern. Aus der Luft feuerten Kampfhubschrauber auf mutmaßliche Aufständische. Tausende Reisende zwischen Kabul und Herat strandeten, weil Sicherheitskräfte die Schnellstraße durch Kandahar abriegelten.
Kämpfer der Taliban starten eine schwere Offensive gegen Regierungsgebäude in der südafghanischen Stadt. zum Video
Taliban-Sprecher Kari Jussif Ahmadi hatte am Samstag gesagt, Ziel des Angriffs sei die Eroberung von Kandahar-Stadt, der früheren Hochburg der Extremisten. Der Angriff sei Teil der Frühlingsoffensive. Die Internationale Schutztruppe Isaf hatte am Samstagabend mitgeteilt, der Angriff, bei dem unter anderem der Gouverneurspalast angegriffen wurde, sei zurückgeschlagen worden. Isaf-Soldaten hätten afghanische Sicherheitskräfte unterstützt.
Quelle: dpa , dapd
R.T. schrieb:
am 8. Mai 2011 um 18:21:50
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10 Jahre Invasionskrieg und das ist das Ergebnis
Milliarden an Steuergelder verbrannt um die Welt noch instabiler und unsicherer zu machen!So
"funktioniert" das System der Imperien!Bis sie selber zusammen brechen!
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GO schrieb:
am 8. Mai 2011 um 17:24:37
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Taliban
Über Sateliten kann man jedes Mohnfeld ausmachen. Dann fliegt man mit dem Hubschrauber hin und versprüht Unkrautgift, welches nur
den M. schadet. Wenn man das 2 Jahre hintereinander macht, ist das Problem gelöst. Bisher hat keiner die Frage beantwortet warum man es nicht durchführt. Vielleicht verdient die Drogenlobby in den USA und Europa kräftig mit.
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Sven schrieb:
am 8. Mai 2011 um 15:20:13
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Rückeroberung
So sieht das Ergebnis aus, wenn der internationalen Gemeinschaft durch zögerliche und populistische Politiker wie zb. aus
Berlin die Unterstützung verweigert wird.
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