18.07.2011, 16:44 Uhr | Rahim Faiez, AP
Sicherheitskräfte und Ermittler vor dem Haus des ermordeten Karsai-Beraters (Foto: dpa)
Bewaffnete haben am Sonntag in Afghanistan einen engen Berater von Präsident Hamid Karsai und einen Parlamentsabgeordneten getötet. Zwei mit Sprengstoffwesten und Schusswaffen ausgerüstete Männer hätten das Haus von Karsai-Berater Dschan Mohammed Chan in der afghanischen Hauptstadt Kabul angegriffen, teilte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums mit. Chan, ehemaliger Gouverneur der südafghanischen Provinz Urusgan und der Abgeordnete Mohammed Aschim Watanwal seien erschossen worden.
Die Polizei tötete nach eigenen Angaben einen der Angreifer, ehe dieser seinen Sprengstoff zünden konnte. Der andere Attentäter habe sich in die Luft gesprengt, nachdem er sich den Großteil der Nacht in dem Haus verbarrikadiert und ein Feuergefecht mit Polizisten geliefert hatte. Ein Mitglied der Anti-Terror-Einheit der Polizei kam nach Behördenangaben ebenfalls ums Leben.
Chan war ein Berater Karsais für Stammesangelegenheiten und soll dem Präsidenten nahe gestanden haben. Beide Opfer gehörten der Volksgruppe der Paschtunen an.
Zu dem Anschlag am Sonntag bekannten sich die Taliban. Der Sprecher der Extremistengruppe, Sabiullah Mudschahid sagte, die Taliban hätten Chan getötet, weil er den Koalitionsstreitkräften bei der Durchführung nächtlicher Razzien gegen Afghanen geholfen habe.
Bei den umstrittenen Razzien der NATO-Streitkräfte sind hunderte Kämpfer und Kommandeure der Taliban entweder gefangen genommen oder getötet worden. Präsident Karsai hat erklärt, die Razzien verärgerten viele Afghanen, auf die versehentlich abgezielt werde.
Chan, ehemaliger Gouverneur der Provinz Urusgan und der Abgeordnete Mohammed Aschim Watanwal wurden erschossen. zum Video
Die Ermordung Chans ereignete sich wenige Tage nach dem Attentat auf Karsais Halbbruder, Ahmed Wali Karsai. Dieser galt als einer der mächtigsten Männer im Süden Afghanistans. Auch zu seiner Tötung bekannten sich die Taliban.
Quelle: dapd
Rose schrieb:
am 18. Juli 2011 um 19:04:43
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Taliban
Ja wir können abziehen, die Nato hinterlässt ein friedliches Völkchen!
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Meinung schrieb:
am 18. Juli 2011 um 19:02:16
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Taliban
die Nato soll abziehen -- und den Spies umdrehen und es dann so machen wie die taliban -- ein Netz von Informanten aufbauen -
dann :
Bombardieren -- Drohnen -- gezielt Töten - Sprengfallen -- Autobomben -
Feuer kann mit Feuer bekämft werden --
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deschoe schrieb:
am 18. Juli 2011 um 15:27:14
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Taliban
wie können normal denkende Europäer nur Symphatien für die Taliban empfinden. die Taliban sind doch eine Bande klerikaler
Faschisten, die mit ihrem Denken noch tief im Mittelalter stecken.
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