22.03.2011, 08:19 Uhr
Der Südsudan hat im UN-Sicherheitsrat der Regierung in Khartum vorgeworfen, vor der geplanten Sezession am 9. Juli ein Klima der Gewalt in der Region zu schaffen. Der Norden finanziere Milizen, um den Südsudan zu destabilisieren, sagte der Generalsekretär der Sudanesischen Befreiungsbewegung, Pagan Amum.
Er habe daher den Sicherheitsrat gebeten, die Entsendung einer Friedenstruppe an die Grenze des künftigen Staats Südsudan zum Norden zu erwägen, so Amum. Im Januar hatte die Bevölkerung des Südsudans mit großer Mehrheit für die Unabhängigkeit gestimmt. Damit sollte ein 22-jähriger Bürgerkrieg enden. Die sudanesische Regierung hat erklärt, sie akzeptiere den Ausgang des Referendums.
Zu den Vorwürfen des Süden sagte der sudanesische UN-Botschafter Abdalmahmud Abdalhalim Mohammed: "Immer wenn es Probleme im Süden gibt, machen sie den Norden dafür verantwortlich."
Petrus schrieb:
am 22. März 2011 um 09:00:22
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Südsudan
Das hätte mich wirklich gewundert, wenn die Übergabe friedlich verlaufen wäre! Die islamisten, auch durch Libyen und Iran
finanziert, wollen auf gar keinen Fall ein Christlichorientiertes Land dulden. Auch Bushirm ist mit Vorsicht zu geniessen. Es wird da sowieso sehr problematisch zugehen: Somalia, Eritrea, Nord Nigeria seien allesamt islamistische Hochburgen. Wie soll es da friedlich zugehen können?? Da MÜSS die UN schnellstens hin, noch bevor es zu spät ist...
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