13.12.2011, 12:07 Uhr
Amundsen setzte auf Schlittenhunde, Scott notgedrungen auf Ponys, weil er mit Hunden nicht umgehen konnte und seine Motorschlitten schnell kaputt gingen. Für Huskies sind Schnee und Eis quasi die natürliche Umgebung. Ponys dagegen werden schneeblind. Wenn sie schwitzen, müssen sie trocken gerieben werden, damit sie keinen Eispanzer bekommen. Wegen ihres Gewichts sinken sie oft bei jedem Schritt tief in den Schnee. Da Ponys Pflanzenfresser sind, musste ihr Futter aus Australien in die Antarktis gebracht werden.
Seehundfleisch für die Hunde gab es dagegen im Südpolarmeer. Wenn ein Huskie vor Erschöpfung nicht mehr weiter kann, wird er erschossen und an die anderen verfüttert. Folge: Scott musste auf halbem Weg zum Pol seine letzten Ponys erschießen und sich selbst vor die Schlitten spannen.
Quelle: dapd
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