19.10.2011, 12:13 Uhr
Eine ganz besondere Begründung für seine jahrelange Gaunerkarriere hat ein Südkoreaner vor Gericht präsentiert: Da er offiziell tot gewesen sei, habe er sich mangels Ausweis nirgendwo bewerben können und sei auf Diebstahl angewiesen gewesen.
Wie ein Justizsprecher mitteilte, hatten Polizisten bei der jüngsten Festnahme des 44-jährigen Lee die Fingerabdrücke mit den amtlichen Daten abgeglichen und überrascht festgestellt, dass er gar nicht existiert. Der Mann galt nämlich seit 1995 bei den Meldebehörden als gestorben, weil seine Familie ihn für tot erklären ließ, während er im Gefängnis saß.
Vor Gericht gab Lee an, wegen seines Status als Toter ständig Probleme gehabt zu haben. Vom Gefängnis aus habe er nichts an seinem Status ändern können. In Freiheit seien bürokratische Hürden im Weg gewesen. Die Richter ermöglichten Lee nun, sich bei den Behörden wieder "lebendig" zu machen - und sie schickten ihn erneut für drei Jahre ins Gefängnis.
Lisamarie schrieb:
am 19. Oktober 2011 um 12:19:26
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Gangster-Karriere
Da haben seine Angehörigen dem Mann aber einen Bärendienst erwiesen, indem sie ihn während seines Gefängnisaufenthalts
einfach für tot erklären ließen. Außerdem ist es schon seltsam, dass das in diesem Land so einfach geht. Klingt seltsam und tragisch zugleich. Ich wünsche dem Mann, dass er trotzdem einen Neuanfang nach dem Gefängnis schafft.
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