20.12.2010, 16:48 Uhr
Das südkoreanische Fernsehen zeigt Bilder vom Raketenfeuer an der koreanischen Grenze (Foto: Reuters)
Trotz der wütenden Drohungen aus Nordkorea haben die südkoreanischen Streitkräfte neue Schießübungen in der Nähe der umstrittenen Seegrenze durchgeführt. Die Übungen vor der Insel Yonpyong seien nach etwa eineinhalb Stunden beendet worden, sagte ein Sprecher des Generalstabs in Seoul. Zwischenfälle gab es nicht.
Alle Zivilisten auf Yonpyong und vier benachbarten Inseln waren am Morgen vorsorglich aufgerufen worden, sich in Bunker zu begeben. Wegen dichten Nebels hatte sich der Beginn der Übung aber verzögert. Die Insel war vor einem Monat während einem ähnlichen Manöver von nordkoreanischer Artillerie beschossen worden. Vier Menschen wurden dabei getötet.
Pjöngjang hat auf die Militärübung des Südens nahe der Seegrenze kaum reagiert. zum Video
Der kommunistische Norden hatte mit "massiveren" Schlägen gedroht, sollte Südkorea neue Artillerieübungen in dem Spannungsgebiet veranstalten. Nordkorea interpretiert die Seegrenze anders als der Süden. Nach tagelangen Drohungen reagierte Nordkorea auf die Übung auffallend gelassen. Das Militär habe es nicht für nötig erachtet, "auf jede verachtenswerte Provokation" mit einem Gegenschlag zu antworten, hieß es in einer von den staatlichen Medien veröffentlichten Erklärung des obersten Kommandos der nordkoreanischen Volksarmee.
Südkoreas Marine hatte vor den Übungen etwa ein Dutzend Schiffe, darunter einen Zerstörer, ins Gelbe Meer gesandt. Außerdem standen an der Westküste Kampfjets bereit.
Der Weltsicherheitsrat in New York war zuvor mit seinen Bemühungen gescheitert, die Krise auf diplomatischem Wege zu entschärfen. Das Gremium konnte sich bei stundenlangen Verhandlungen nicht auf den Wortlaut eines Appells an Seoul und Pjöngjang verständigen.
Nordkorea will wieder Kontrolleure der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) ins Land lassen. Eine entsprechende Zusage habe er von der Regierung erhalten, erklärte der Gouverneur des US-Bundestaates New Mexico, Bill Richardson, nach Gesprächen in Pjöngjang. Nordkorea habe zugestimmt, den Inspekteuren Zugang in eine der Weltöffentlichkeit erst kürzlich bekannt gewordene Urananreicherungsanlage zu gewähren.
Außerdem habe die Führung des kommunistischen Landes sich bereit erklärt, eine gemeinsame Militärkommission mit Südkorea und den USA sowie eine direkte Telefonverbindung zwischen den Armeen beider koreanischer Staaten zu prüfen. Richardson hatte in den vergangenen Tagen bei inoffiziellen Bemühungen um eine Entspannung des Konflikts auf der Halbinsel auch Pjöngjang besucht.
Quelle: dpa
bernd schrieb:
am 20. Dezember 2010 um 17:17:51
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Korea
Die Meinungen hier werden oftmals von keiner Sachkenntnis getrübt. - Der kalte Krieg wurde von den USA friedlich beendet. - Wenn
die USA nicht gewesen wäre, hätten die k****braunen Nazis wohlmöglich noch den Krieg gewonnen. Dann wäre nichts mit Meinungsfreiheit.
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Heinz schrieb:
am 20. Dezember 2010 um 17:16:37
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@Hotzenplotz
Meine Einstellung gegenüber den USA ist sehr kritisch-als Begründung sollte eine kurze Aufzählung reichen : Napalm auf die
Zivilbevölkerung Vietnams, Atombomben auf die bereits am Boden liegenden Japaner, Bomben auf den Kosovo um Serben zu eliminieren-aber Zivilisten und deren Infrastruktur wurden getroffen, Bomben auf Afghanistan-auch hier ohne Rücksicht auf Zivilisten, und Masaker im Irak an Zivilisten, genügt das zum Anfang ? Ich kenne auch nette Amerikaner, bin ohne "Hass", aber der Staat?
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Udo schrieb:
am 20. Dezember 2010 um 17:10:16
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Korea
Das demokratische Südkorea ist eines de reichsten Länder der Erde. - Nordkorea ist dagegen eine Diktatur und eines der ärmsten
Länder der Erde. - Trotzdem ist Nordkorea hochgerüstet und gibt sein Geld fast nur fürs Militär aus - die Menschen hungern. - Wer hier der Kriegstreiber ist sollte dadurch klar sein. - Nordkorea braucht sein Militär (1,2 Mio. Mann) um das freie Südkorea zu erpressen und seine eigene Bevölkerung zu versklaven.
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