
25.11.2011, 16:12 Uhr | Von Florian Gathmann
Dieses Ergebnis gilt als am wenigsten wahrscheinlich: Die Gegner von S21 erreichen bei der Volksabstimmung die Mehrheit für das Ausstiegsgesetz und ebenso das notwendige Quorum.
Das wäre eine absolute Sensation - und würde wohl das Ende des Bahnprojekts bedeuten. Kretschmann könnte aufatmen. Und er würde sich nach der Landtagswahl das zweite Mal innerhalb eines Jahres darin bestätigt fühlen, dass Wunder in der Politik doch möglich sind.
Mit dem Staatskonzern stünden dann allerdings harte Verhandlungen an: Die Bahn verlangt für diesen Fall Schadensersatz-Zahlungen von mindestens 1,5 Milliarden Euro vom Land. Verkehrsminister Winfried Hermann von den Grünen taxiert die Ausstiegskosten dagegen auf gerade einmal 350 Millionen Euro.
Außerdem stellt sich die Frage, was mit dem bestehenden Bahnhof passiert, falls "Stuttgart 21" nicht gebaut wird. Der Umbau in einen modernen Kopf-Bahnhof, wie von den S21-Gegnern gefordert, würde zum Teil neue Planfeststellungsverfahren erfordern. Zudem behauptet die Bahn, ein Kopfbahnhof sei nicht mit allen geplanten Neubaustrecken kompatibel. Auch die Finanzierung durch Bund, Bahn und Land wäre ungeklärt.
Quelle: Spiegel Online
Manfred schrieb:
am 25. November 2011 um 16:45:15
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Kopfbahnhof
Das Einfachste wäre gewesen man lagert den Fernverkehr aus nach Untertürkheim und lässt den Nahverkehr weiterhin in einem
(verkleinerten) Haupt-Kopfbahnhof, natürlich mit gegenseitigem Anschluß. In Kassel-Wilhelmshöhe und -Hbf funktioniert's doch auch - aber NEIN, das Ganze muß in Stuttgart ja unbedingt zu einem Prestige-Objekt ausarten! Wo bleibt denn da die sprichwörtliche Schwäbische Sparsamkeit?
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husky1985 schrieb:
am 25. November 2011 um 15:47:21
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"21"
das war doch nur wahlprobaganda auch die grünen wussten das der bahnhof gebaut wird.
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Bernd schrieb:
am 25. November 2011 um 15:40:34
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S21 Schwaben
Sollen die Schwaben doch das Bahnhofsprojekt verhindern. Nehmt denen das Geld weg. Sollen die doch in Ihrem geliebten
vorsintflutlichen Bahnhof weitermachen. Ich bin sicher, in Deutschland gibt es für die Bah noch genug zu tun. Also her mit der Kohle nach Berlin.
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