30.01.2012, 18:34 Uhr | dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
Stuttgart (dpa) - Begleitet von nur schwachen Protesten hat der Abbruch des Südflügels des Stuttgarter Hauptbahnhofes begonnen. Etwa 200 Polizisten schützten die Arbeiten an dem denkmalgeschützten Gebäude, dessen Fundamente mit dem geplanten Tiefbahnhof Stuttgart 21 kollidieren würden.
Rund 150 Menschen demonstrierten gegen die nach Ansicht der Parkschützer "sinnlose Zerstörung". In der Nacht hatten sich laut Polizei bis zu 250 Projektgegner an der Baustelle eingefunden. Das über 270 Meter lange Bauwerk soll nach zweiwöchiger Entkernung innerhalb der nächsten acht Wochen verschwunden sein.
Der baden-württembergische Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Mannheim hatte am Montagmorgen einen Eilantrag gegen den Abriss abgewiesen. Mit dem Antrag hatte Peter Dübbers, Enkel des Bahnhofs-Architekten Paul Bonatz, den Abriss des urheberrechtlich geschützten Werkes seines Großvaters untersagen wollen. Jedoch erfüllte er nach Ansicht des VGH nicht die nötigen Voraussetzungen für die Klage. Der VGH warf dem Kläger zudem vor, mit seinem Antrag bis zuletzt gewartet zu haben.
Der Nordflügel des Hauptbahnhofs war bereits im Jahr 2010 unter massivem Protest abgerissen worden. Das Hauptgebäude samt Bahnhofsturm bleibt stehen. In den kommenden zwei Wochen sollen auch Baumfällarbeiten im Schlossgarten der Landeshauptstadt beginnen. Dafür muss das Protestcamp im Park weichen. Es wird mit massiverem Widerstand gegen das Fällen der Bäume gerechnet als gegen den Abbruch des Südflügels.
Quelle: dpa
Jens schrieb:
am 30. Januar 2012 um 19:19:32
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Tatsachen schaffen
Es müssen unumkehrbare Tatsachen geschaffen werden! Es sollte rund um die Uhr dort gearbeitet werden, so das diese S-21
Gegner nichts mehr dagegen machen können. In Dresden haben sie damals das Ergebnis der Volksabstimmung PRO Waldschlösschenbrücke auch nicht akzeptiert. Glücklicherweise steht diese mittlerweile und kann somit nicht mehr verhindert werden! Ich wünsche dies den Stuttgartern auch so schnell wie möglich!
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Karl August schrieb:
am 30. Januar 2012 um 18:47:50
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Abbruchnebenkosten
Wie lange rührt der Kretschmann noch keinen Finger um seine grünen Rabauken von den Störungen um Stuttgart 21 fern zu
halten. Das Volk hat mehrheitlich zum Bau des Bahnhofs ja gesagt und nun müssen eben die grünen Revoluzzer auch still halten. Wir brauchen Kretschmanns Vasallen nicht um unser Geld für Polizeiaufgaben beim Abbruch und beim Schlossgarten zu verheizen. Aber das alles ist eben GRÜN. Die Leute verputzen das Geld des Steuerzahlers ! ! ! Und die Württemberger sind selbst schuld.
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Leider schrieb:
am 30. Januar 2012 um 18:28:34
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Leider
verkommt die Demokratie in diesem Land immer mehr. Angefangen hat die Misere als die 68er in den Schulen/Gymnasien, Hochschulen
einzogen, als Lehrer, Dozenten, usw. Dieses Hinterhältige Pack hat es mit ihrem Terrorismus damals nicht geschafft Deutschland zu ruinieren. Jetzt bekommen sie durch den deutschen Wähler die Legitimatiot, dieses Land ohne Terror, aber mit Panikmache, zu ruinieren.
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