Startseite Jetzt online bestellen und 10% Rabatt sichern

Sie sind hier: Home > Nachrichten > Deutschland >

Steuerabkommen: Schweiz lehnt Nachverhandlungen mit Bundesregierung ab

...

Schweiz lehnt Steuer-Nachverhandlungen mit Berlin ab

14.11.2011, 14:34 Uhr | dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Zoll

Zoll (Quelle: dpa)

Bern (dpa) - Die Schweiz wehrt sich gegen Nachverhandlungen über das Steuerabkommen mit Deutschland. Es bestehe kein Bedarf, das unterzeichnete Abkommen abzuändern, sagte ein Sprecher des zum Finanzministerium gehörenden Staatssekretariats für internationale Finanzfragen.

Der Ratifizierungsprozess sei im Gange, sagte Mario Tuor am Montag der Nachrichtenagentur sda zu einem Bericht des Magazins "Der Spiegel". Die Schweiz sei im ständigen Gespräch mit der deutschen Seite. "Aus unserer Sicht besteht kein Bedarf, das unterzeichnete Abkommen abzuändern."

Nach dem "Spiegel"-Bericht will Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) das Steuerabkommen mit der Schweiz nachverhandeln. So wolle er eine Einigung mit den SPD-geführten Ländern im Bundesrat erreichen, die damit drohen, den Vertrag scheitern zu lassen, berichtet das Magazin unter Berufung auf Informationen aus den Ländern. Die SPD bemängelt, dass Steuersünder mit der Vereinbarung zu billig davonkommen.

Der Vertrag regelt, wie Schwarzgeld in der Schweiz besteuert werden soll und welche Zahlungen Hinterzieher leisten müssen, um von Strafverfolgung verschont zu bleiben. Schäuble wolle durchsetzen, dass die deutschen Finanzbehörden künftig öfter als vereinbart die Hilfe der Schweiz in Anspruch nehmen können, heißt es. Bislang sei die Zahl solcher Auskunftsersuchen auf höchstens 999 für zwei Jahre beschränkt.

Das Steuerabkommen war im August von beiden Regierungen nach jahrelangem Ringen paraphiert worden. Schweizer Banken sollen demnach künftig auf Kapitalerträge von Personen mit Wohnsitz in Deutschland eine Abgeltungssteuer von 26 Prozent erheben.


Anzeige

Quelle: dpa

Inhalt versenden Versenden
Leserbrief An die Redaktion
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus.
Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Diese Mail an
mailing-ifrarr
Artikel versenden
Empfänger
Absender
Name
Name
E-Mail
E-Mail
Nachricht
 

"Steuerabkommen: Schweiz lehnt Nachverhandlungen mit Bundesregierung ab" verlinken

Verlinken Sie uns, wenn Ihnen der Artikel "Steuerabkommen: Schweiz lehnt Nachverhandlungen mit Bundesregierung ab" gefallen hat.

 
schließen

Kommentare (8)

zum Forum

Thema: "Steuerabkommen: Schweiz lehnt Nachverhandlungen mit Bundesregierung ab"

Bernd schrieb: am 14. November 2011 um 19:02:26
(21) (1) Steuerabkommen
Handwerklich ungenügend Herr Schäuble, setzen!!!

Kommentar melden

Soli schrieb: am 14. November 2011 um 17:36:25
(19) (2) Steuerabkommen
Wo kommen wir denn hin wenn der Staat alle Steuern haben will die er duch Gesetz beschlossen hat. Das mag für den
Normalbürger richtig sein aber nicht für die Elite in diesem Land.
mehr Kommentar melden

Rerpol schrieb: am 14. November 2011 um 17:12:51
(22) (3) Steuern
Die Verhandlungen des Hr. Schäuble sind ein Schlag ins Gesicht derjenigen, die kein Geld haben, um es in die Schweiz zu schleppen.
Warum darf man keine CD mehr ankaufen?? Weil dort Besserverdiener auch aus den Parteien evtl. aufgeführt sind. Siehe Zumwinkel. Es sind auf jeden Fall Mitglieder der sog. Elite u. keine HarzIV-Menschen oder Sozialhilfeempfänger. Ich verstehe auch nicht, dass man in einem Land urlaubt, das diese Verbrecher schützt. Boykottiert die Schweiz. Es gibt in PL Skigebiete.
mehr Kommentar melden

alle Kommentare
Seite:

Kommentar schreiben

Name
Betreff
Kommentar: (Maximal 500 Zeichen)

Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Haken

Vielen Dank. Ihr Kommentar wurde versendet!

Kommentar schreiben



Zu diesem Artikel/Thema können keine weiteren Kommentare mehr abgegeben werden.

Kommentar melden

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

 

Haken

Vielen Dank! Ihr Hinweis wurde von der Redaktion entgegengenommen.
mailing-ifrarr

Anzeige
Video
Politikerin posiert nackt auf Wahlplakat

Die Mexikanerin Natalia Juarez will mit dem Plakat aufrütteln. zum Video

Augenblicke
Fotos des Tages
Eine Frau versucht bei den "Redneck Games" in Dublin, einen Schweinefuß mit dem Mund zu fischen. (Quelle: dpa\Erik S. Lesser)

Tierischer Tauchgang. Was sucht diese Frau? mehr

Aus dem All
Satellitenbild der Woche

Wie Außerirdische die Erde sehen würden. zur Foto-Serie

Restposten-Verkauf
Frühlings Lieblinge: Frisch aus der neuen Kollektion bei neckermann.de

Lagerräumung mit bis zu 80% Rabatt.
von neckermann.de

Sexy Jeans-Röcke
Trend-Styles von Esprit

Der Trend im Sommer: jetzt in angesagten Waschungen. mehr


© Deutsche Telekom AG 2012

Anzeige