09.09.2010, 18:09 Uhr | dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
Berlin (dpa) - Vertriebenenpräsidentin Erika Steinbach fühlt sich von ihrer Partei im Stich gelassen. Nach zehn Jahren zieht sie sich enttäuscht aus der CDU-Parteispitze zurück. Zuvor hatte sie mit einer Äußerung über die Mobilmachung Polens vor dem Zweiten Weltkrieg für Wirbel gesorgt. Aus der Sitzung des Fraktionsvorstands war eine Äußerung von ihr zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs nach außen gedrungen. Zitat: «Und ich kann es auch leider nicht ändern, dass Polen bereits im März 1939 mobil gemacht hat.» In FDP und Opposition hatte Steinbach damit für Empörung gesorgt.
Quelle: dpa
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