11.03.2010, 15:40 Uhr | dpa/t-online.de
Die Staatsschulden in Deutschland haben wegen der Wirtschaftskrise einen Rekordstand erreicht. Bund, Länder und Gemeinden standen Ende 2009 mit 1,69 Billionen Euro so tief in der Kreide wie noch nie.
Der Anstieg im Vergleich zum Vorjahr betrug 7,1 Prozent oder 112,7 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Dies war der zweitgrößte Schuldenzuwachs seit Bestehen der Bundesrepublik. Eine höhere absolute Steigerung der öffentlichen Schulden wurde nur 1995 mit 170,7 Milliarden Euro registriert, als es Sondereffekte aus der Wiedervereinigung gab.
Am stärksten wuchsen im vergangenen Jahr die Schulden der Länder. Ihr Schuldenstand lag Ende 2009 bei 526,3 Milliarden Euro. Das war ein Zuwachs von 8,5 Prozent (41,4 Milliarden Euro). Die Verluste der Landesbanken haben den Schuldenzuwachs maßgeblich beeinflusst - entweder durch die direkte Belastung der Landeshaushalte oder durch die Neugründung von Gesellschaften, die zur Risikoabschirmung der Landesbanken dienen.
Die Schuldenlast des Bundes stieg um 6,9 Prozent (68,1 Milliarden Euro) auf 1,053 Billionen Euro. Enthalten darin sind die Schulden, die zur Bewältigung der Krise gemacht wurden. Dazu gehören der Finanzmarktstabilisierungsfonds (36 Milliarden Euro) sowie der Investitions- und Tilgungsfonds (6,7 Milliarden Euro). Die Schulden der Kommunen erhöhten sich um 3,0 Prozent (3,2 Milliarden Euro) auf 112,1 Milliarden Euro.
In den öffentlichen Schulden sind zum einen Kreditmarktschulden in Höhe von 1.633,1 Milliarden Euro enthalten, die die öffentlichen Haushalte zur Deckung des zwischen Einnahmen und Ausgaben bestehenden Defizits eingeplant hatten. Außerdem wurden zur Überbrückung einer vorübergehenden Kassenanspannung im Laufe des Jahres kurzfristige Kassenkredite in Höhe von 59,1 Milliarden Euro aufgenommen.
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dpa/t-online.de
rolf schrieb:
am 7. Juli 2010 um 11:16:17
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Schuldenzuwachs
Reiche verschonen und die Armen schröpfen.Regierungskrise,Bankenkenkrise,Eurokrise,Wirtschaftskrise,
Sparhaushalt und
Gesundheitsreform zu Lasten der Armen.Herrschsucht von Merkel will Kritiker in eigenen Reihen Mundtod machen.Rösler von der Reichenpartei macht Reformen für Reiche,alles Krisenverursacher.Gerechte Reformen und Einführung der Bürgerversicherung wo alle für Rente,Krankekassen einzahlen müssen,gebe es kaum Probleme! Die Reichenregierung Schwarz/Gelb will von den Armen kassieren!
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Gerd schrieb:
am 15. März 2010 um 15:05:19
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Reset Knopf Drücken
Sollen die doch einfach den "Reset-Knopf" drücken und wir fangen nochmal von vorn an.
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uhidi schrieb:
am 12. März 2010 um 10:52:50
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staatsschulden
wir können uns keine steuersenkungen leisten,zumal nicht so eine unsinnige wie bei den hotels (klientelpolitik).schuldenabbau
ist angesagt.glauben,kann ich allerdings auch nicht,das die schulden normal jemals abgebaut werden können,aber es muß verhindert werden,das der staat ganz handlungsunfähig wird.mit der jetzigen regierung wird es wohl nichts mit abbau.
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