20.07.2011, 13:05 Uhr
Phantombildzeichnung aus dem Jahr 2001 (Foto: dpa)
Gegen den mutmaßlichen Mörder des neunjährigen Dennis K. und zweier weiterer Jungen ist Anklage erhoben worden. Dem 40-jährigen Mann wird dreifacher Mord und sexueller Missbrauch in 20 Fällen vorgeworfen, wie die Staatsanwaltschaft Stade mitteilte. Der Täter soll nach aktuellen Informationen alle drei Jungen erwürgt haben.
Die Anklage sei bereits am vergangenen Freitag erhoben worden.
Martin N. wird vorgeworfen, im September 2001 den damals neunjährigen Dennis aus einem Schullandheim in Wulsbüttel entführt und getötet zu haben. Der als Serientäter "Schwarzer Mann" identifizierte und Mitte April festgenommene ehemalige Betreuer hat gestanden, den Jungen aus Osterholz-Scharmbeck sowie 1992 den damals 13 Jahre alten Stefan J. und 1995 den achtjährigen Dennis R. ermordet zu haben.
Zudem räumte er etwa 40 Missbrauchsfälle ein, von denen knapp die Hälfte jedoch verjährt sei, hieß es.
In allen drei Fällen soll Martin N. seine Opfer erwürgt haben. Wie erst jetzt bekannt wurde, hat er Dennis K. bereits im Schullandheim getötet. Stefan J. habe er unmittelbar nach dem Missbrauch getötet, sagte Staatsanwalt Kai Thomas Breas. Mit Dennis R. hingegen habe er 1995, nachdem er ihn aus dem Zeltlager entführt hatte, einige Tage zusammen verbracht.
Die Staatsanwaltschaft wirft dem Beschuldigten Heimtücke und niedere Beweggründe vor. Darüber hinaus geht die Anklagebehörde davon aus, dass er die Kinder tötete, um die Sexualstraftaten zu verdecken. Ihm droht im Falle einer Verurteilung eine lebenslange Freiheitsstrafe.
Die Schwurgerichtskammer des Landgerichts Stade muss nun über die Eröffnung des Hauptverfahrens und den Beginn einer etwaigen Hauptverhandlung entscheiden. Laut Breas ist es wahrscheinlich, dass der Prozess gegen Martin N. im Oktober beginnt.
Der 40-Jährige kommt nach Ansicht der Staatsanwaltschaft auch für Morde an Kindern in Frankreich und den Niederlanden in Frage. Allerdings lägen keine Erkenntnisse vor, um Martin N. auch dieser Taten zu überführen.
Über die Frage der Schuldfähigkeit beziehungsweise der verminderten Schuldfähigkeit des Mannes hat die Staatsanwaltschaft ein Gutachten in Auftrag gegeben. Die "Soko Dennis" hat zudem einige Wochen eine weltweite Interpolanfrage gestartet, deren Ergebnis allerdings noch aussteht. Ob dadurch weitere Straftaten aufgeklärt werden können, sei noch nicht abzusehen, hieß es.
Quelle: dapd
Niersotter schrieb:
am 20. Juli 2011 um 19:10:51
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Kindermörder
Es ist unfaßbar, was jetzt in Krefeld (Mord an Mirco) und bald in Stade (Morde an Dennis K, Dennis R. und Stefan J.)
verhandelt werden muß, ohne die vielen anderen verhungerten, erschlagenen, erdrosselten und geschändeten Kinder und Säuglinge zu vergessen. Als älterer Mensch wird mir scjhlecht, wenn ich sehe, wie pfleglich Politiker und Justiz mit diesen Mordbestien umgehen, die das Schlimmste begangen haben, was ein Mensch machen kann. Bewunderung gilt Herrn Thiel und seiner Soko Mirco. Danke!!
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richard schrieb:
am 20. Juli 2011 um 18:02:14
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schwarzer mann
ich hoffe,dass dieser mann nie wieder frei luft geniessen darf.die strafen gegen solche leute gehören bei allen auf sv
erhöht.wir wir sind mit strafen für
soche fälle viel zu leichtgläubig in der handhabe.weg für immer egal ob krank
oder verganhenheitsbrobleme.
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