01.12.2011, 11:02 Uhr | dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
Wiesbaden (dpa) - Der Staat wird in diesem Jahr für Bildung voraussichtlich 1302 Euro pro Einwohner ausgeben - 36 Euro mehr als im Vorjahr.
Insgesamt stecken Bund, Länder und Gemeinden damit 106,2 Milliarden Euro in die Bildung - ein Plus von 2,6 Prozent. Wie hoch dieser Anteil am Bruttoinlandsprodukt (BIP) sein wird, steht nach Darstellung des Statistischen Bundesamtes vom Donnerstag noch nicht fest.
Bund und Länder haben sich darauf verständigt, die öffentlichen und privaten Ausgaben für Bildung, Forschung und Wissenschaft bis 2015 auf zehn Prozent des BIPs zu steigern. 2008 betrug dieser Anteil 8,6 Prozent (214,2 Milliarden Euro), wie der Statistiker Thomas Baumann in Wiesbaden berichtete. 2009 waren es nach vorläufigen Berechnungen 9,3 Prozent (224,0 Milliarden Euro). Neuere Zahlen gibt es noch nicht.
Allein für Kindergärten, Schulen, Hochschulen und die Berufsausbildung wurden in Deutschland 2008 rund 119,1 Milliarden Euro ausgegeben. Das waren 4,8 Prozent des BIP. Damit lag Deutschland - wie von der OECD bereits berichtet - deutlich unter dem Durchschnitt der OECD-Staaten von 5,9 Prozent.
Quelle: dpa
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