09.07.2011, 11:56 Uhr
Schön giftig: die Bananenspinne. Solche netten Artgenossen gelangen nicht selten via Bananenkisten in europäische Supermärkte (Foto: dpa)
Von der hochgiftigen Spinne, die wahrscheinlich einen Supermarkt im Saarland blockiert, fehlt noch immer jede Spur. Der Markt in dem kleinen Städtchen Bexbach bleibt daher vorerst geschlossen, teilte ein Unternehmenssprecher mit. Die Sicherheit der Kunden gehe vor.
Das achtbeinige Tier war am Freitag beim Auspacken des Obstes aus einer Bananenkiste aus Kolumbien gesprungen und sich unter die Regale der Obst- und Gemüseabteilung geflüchtet, die sogleich abgesperrt wurde. Nachdem Experten des Zoos im benachbarten Neunkirchen das Tier vergeblich gesucht hatten, wurde der ganze Supermarkt dicht gemacht. Seitdem versuchen Zoo-Mitarbeiter und Schädlingsbekämpfer "fieberhaft, das Tier unschädlich zu machen", sagte der Supermarkt-Sprecher.
Experten halten das Tier für eine Bananenspinne, auch Brasilianische Wanderspinne, Armadeira (von portugiesisch Aranhas Armadeiras, also "bewaffnete Spinne") oder Phoneutria (griechisch für "Mörderin") genannte. Sollte es sich tatsächlich um ein solches Tier handeln, wäre das Risiko nicht zu unterschätzen, warnt Neunkirchens Zoodirektor Norbert Fritsch. Ein Biss könne auch für einen gesunden erwachsenen Menschen lebensbedrohlich sein.
Bananen- oder Wanderspinnen kommen aus Südamerika und gelten nicht nur als hochgiftig, sondern auch als sehr aggressiv. Die größeren Weibchen erreichen eine Spannweite von bis zu 13 Zentimeter. Der Name Wanderspinne rührt daher, dass diese Gattung nicht wie viele andere Spinnen auf Beute lauert, sondern nachts aktiv auf Jagd geht. Tagsüber versteckt sie sich an dunklen, feuchten Orten - also auch in Bananenplantagen.
Deshalb kommt es häufiger vor, dass solche Tiere in Bananenkisten per Frachtschiff nach Europa gelangen. Laut Zoodirektor Fritsch sind solche "tierischen Touristen" problematisch, weil sie in Deutschland häufig keiner kennt. Es sei schwierig, ihre Art oder auch die von ihnen ausgehende Gefahr einzuschätzen. Die meisten Arten seien jedoch weniger gefährlich.
Quelle: dapd , je
Nightmare schrieb:
am 9. Juli 2011 um 18:47:55
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@Rurik
Hallo Rurik,mit dem Thema ist nicht so zu spaßen-denken sie mal an spielende Kinder ! Es kann jeden treffen, auch sie und wenn sie
gebissen werden,schreien sie am lautesten:Hilfe,Hilfe ich bin gebissen worden-helft mir...!Also über giftige Tieren macht man kein Spaß !
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Rurik schrieb:
am 9. Juli 2011 um 15:37:48
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Giftspinne
Sie machen sich also ernsthaft Sorgen, weil eine Spinne dort in der Nachbarstadt ins freie geflüchtet sein könnte?
Die Chance
bei einem Verkehrsunfall zu sterben, wenn sie zum Nachbarort fahren ist wahrscheinlich ungleich höher. Und gar nicht auszudenken was noch passieren könnte, sie holen sich am Geldautomat in der Nachbarstadt Bares und werden Opfer eines Raubmordes. Oder sie bekommen einfach einen Herzinfarkt (Nein, nicht durch einen Spinnenbiss verursacht!).
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Robert schrieb:
am 9. Juli 2011 um 14:47:38
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spinne
Man, Man, Man! Ich verstehe einige Kommentare hier nicht! Stellt euch mal vor euer/e Tochter/Sohn werden von so einer Spinne gebissen
und sterben daran, zieht ihr dan das alles immernoch ins lächerliche?! Unglaublich!
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