30.07.2010, 08:38 Uhr | dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
Berlin (dpa) - Die SPD will die Arbeitgeber aus der gemeinsamen Selbstverwaltung der gesetzlichen Krankenkassen drängen. Hintergrund ist die von der Koalition geplante stärkere Belastung der Versicherten. Das sagte der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach der «Berliner Zeitung». Im kommenden Jahr soll der Beitragssatz von 14,9 auf 15,5 Prozent steigen. Für die Arbeitnehmer gilt weiter ein 0,9-prozentiger Sonderbeitrag. Deshalb müssen sie dann 8,2 Prozent ihres Einkommens für die Krankenversicherung bezahlen, die Arbeitgeber 7,3 Prozent.
Quelle: dpa
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