25.01.2012, 08:28 Uhr | dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
Berlin (dpa) - Rund zwei Jahre vor der Bundestagswahl hat der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel einer Koalition mit der Linkspartei erneut eine Absage erteilt. Gabriel bezeichnete die Linke im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" als unberechenbar.
Zur Möglichkeit einer rot-rot-grünen Regierung sagte er: "Für mich ist es ausgeschlossen, dass die Sozialdemokraten auf Bundesebene diesen Weg gehen."
Gabriel begründete die Absage an die Linkspartei mit deren Zerrissenheit und deren finanzpolitischen Forderungen. Die Linkspartei sei eine Zwangsehe aus Pragmatikern und "Sektierern". Niemand werde mit einer Partei koalieren, bei der man nicht wisse, wer im Zweifel den Ton angebe.
Gabriel reagierte damit auch auf Teile des linken SPD-Flügels, die Medienberichten zufolge einer rot-rot-grünen Koalition 2013 im Notfall den Vorzug vor einer Großen Koalition geben würden.
Quelle: dpa
Kalle schrieb:
am 25. Januar 2012 um 16:25:47
(0)
(0)
Rot
Ich denke wir haben ganz andere Probleme. Herr Gabriel interessiert nur die nächste Wahl u. da ist er nicht allein.
Kommentar melden
Jens schrieb:
am 25. Januar 2012 um 15:15:54
(5)
(0)
nicht glaubwürdig
Das Problem ist nur das man Gabriel und den anderen SPD-Politikern nicht trauen kann. Aber sicher würden die mit dem
"roten Teufel" paktieren wenn sie damit an die Macht kommen würden und nicht der Juniorpartner in einer großen Koalition sein müssten!
mehr
Kommentar melden
Sigi schrieb:
am 25. Januar 2012 um 15:07:38
(11)
(1)
SPD
Nichts au der Geschichte gelernt diese Partei. 1913 für den Panzerkreuzerbau gestimmt, 1933 Adaolf mit zur Macht verholfen.
Wie schon K.
Tucholsky richtig sagte: "Die SPD ist eine Partgei die so tut als wolle sie die Revolution - mit dieser Partei bekommen wir sie nie!"
Einfach nicht wählbar!
mehr
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Die Mexikanerin Natalia Juarez will mit dem Plakat aufrütteln. zum Video