30.01.2012, 06:45 Uhr | dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
Potsdam (dpa) - Der SPD-Vorstand will heute bei einer Klausurtagung in Potsdam abschließend die inhaltliche Linie für die Zeit bis zum Bundestagswahlkampf 2013 festlegen.
Die Partei will mit den Themen soziale Gerechtigkeit, gleicher Lohn für gleiche Arbeit, mehr Bürgerbeteiligung und eine harte Regulierung der Finanzmärkte punkten. Ab dem Sommer sollen sich die Bürger erstmals in der rund 150-jährigen Parteigeschichte an der Erarbeitung des Wahlprogramms beteiligen können. Damit will die SPD gerade junge Wähler verstärkt auf sich aufmerksam machen.
Nach Angaben von Parteichef Sigmar Gabriel will die Partei keinen Lagerwahlkampf gegen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) führen, sondern als seriöse Alternative mit eigenen Themen punkten. Laut Demoskopen hat die SPD seit der verheerenden Wahlniederlage 2009 bei den Bürgern besonders bei den Punkten soziale Gerechtigkeit und Glaubwürdigkeit stark zugelegt.
Erklärtes Ziel der SPD ist eine rot-grüne Bundesregierung, einer Koalition unter Beteiligung der Linken hat Gabriel eine klare Absage erteilt. Nach jüngsten Umfragen liegt die SPD mit rund 30 Prozent im Bund etwa fünf Prozentpunkte hinter der Union. Der Kanzlerkandidat soll Ende 2012, Anfang 2013 festgelegt werden. Bisher gilt es als wahrscheinlich, dass ein Mitglied der "Troika" - also Parteichef Sigmar Gabriel, Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier oder Ex-Finanzminister Peer Steinbrück - Kanzlerkandidat wird.
Quelle: dpa
Beo Bachter schrieb:
am 30. Januar 2012 um 10:41:21
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SPD
Dieses Parteien-Universum in dem sich Propheten mit staatstragendem Verhalten, wichtigen Blicken und Gesten bewegen, wird zunehmend
suspekt. Ich frage mich heute schon, in welchem Keller das Dreigestirn der SPD-Spitze ihre Leichen liegen hat. Wer sich über Partei und Parlamente nach oben geboxt hat, muss doch Dreck am Stecken und "wohlwollende" Freunde haben. Also, Spiegel, Bild und Konsorten, frischauf und ran an die Wühlarbeit!
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Hannilein schrieb:
am 30. Januar 2012 um 08:29:30
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4 Millionen an Rot/Grün in Marburg
Lieber Herr Gabriel, auch ich habe in keinster Weise Verständnis für die "Nehmer"-qualitäten
unseres Bundespräsidenten und die Nähe zu Maschmeyer. Aber scheinbar ist Rot/Grün dem anderen Finanzdienstleister und Profiteur der Riesterrente Pohl/DVAG in gleicher Weise geneigt. Hat doch die DVAG bzw. Herr Pohl persönlich, gerade der Rot-Grünen Stadtregierung in 35037 Marburg a.d.Lahn 4 (vier) Millionen Euro gespendet. Dafür soll die Stadt einen Aufzug zum Schloss bauen, wo Pohl zufällig ein
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