26.11.2008, 09:32 Uhr
Ein von einem indischen Kriegsschiff versenktes vermeintliches Schiff somalischer Piraten war in Wirklichkeit ein thailändischer Fischtrawler. Das teilte ein Sprecher der Seeschifffahrtsorganisation International Maritime Bureau (IMB), Noel Choong, am Mittwoch in Kuala Lumpur mit.
Ein Besatzungsmitglied sei getötet worden, als das indische Kriegsschiff das Feuer eröffnet habe, sagte Choong. 14 Besatzungsmitglieder würden noch vermisst. Ein kambodschanischer Seemann sei vier Tage später von einem Fischer gerettet worden. Choong sagte, das IMB sei am Dienstagabend von der in Bangkok ansässigen Reederei Sirichai Fisheries, der die vermisste "Ekawat Nava5" gehört, über den Irrtum unterrichtet worden. Die indische Marine hatte berichtet, sie habe ein "Piraten-Mutterschiff" bekämpft und in Brand geschossen.
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Quelle: dpa , dapd
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